Pressestimme: 'Neue Osnabrücker Zeitung' zur Mittagsruhe als Hitzeschutz im Job


Als vermeintliche Rettung bei Hitzewellen wird jetzt die Siesta nach südeuropäischem Vorbild gefordert. Die nützt den Beschäftigten wenig, wenn sie dafür künftig völlig zersplitterte Arbeitstage haben. Stattdessen bräuchte es Investitionen am Arbeitsplatz: kurzfristig mit moderner Technik, langfristig durch bauliches Umdenken wie helle Fassaden, Verschattung und begrünte Dächer. Wem das zu teuer ist, der zahlt ohnehin bald drauf; Hitzewellen könnten die Wirtschaft bis 2030 bis zu 112 Milliarden Euro kosten. Hitzeschutz ist längst überfällig, darf aber nicht zum Einfallstor werden, um Arbeitnehmerrechte schleichend aufzuweichen./yyzz/DP/he

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