Porsche-Aktie trotzdem schwächer: Bessere Zahlen im ersten Halbjahr
Porsche hat im ersten Halbjahr trotz rückläufiger Autoverkäufe und geringerer Umsätze deutlich mehr verdient als im Vorjahreszeitraum.
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Die operative Rendite verbesserte der Sportwagenhersteller in den sechs Monaten laut Mitteilung auf 7,8 Prozent von 5,5 Prozent im Vorjahr. Den Ausblick für das Gesamtjahr bekräftigte Porsche.
Der Umsatz sank den weiteren Angaben zufolge in den sechs Monaten um 5 Prozent auf 17,23 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis stieg um ein Drittel auf 1,35 Milliarden Euro. "Die Finanzzahlen des ersten Halbjahres liegen im Rahmen unserer Erwartungen", wird CFO Jochen Breckner in der Mitteilung zitiert. "Unser konsequentes Kostenmanagement und unsere Value-over-Volume-Strategie zeigen erste positive Effekte, deshalb bestätigen wir trotz eines weiterhin herausfordernden Marktumfelds unsere Jahresprognose."
Für das Gesamtjahr rechnet Porsche weiter mit einem Umsatz in der Bandbreite von rund 35 Milliarden bis 36 Milliarden Euro. Die operative Umsatzrendite soll zwischen 5,5 und 7,5 Prozent liegen.
So reagiert die Porsche-Aktie
Der Kurs des Sportwagenbauers Porsche AG dreht am Mittwoch ins MInus. Auf XETRA verliert er zeitweise 0,62 Prozent auf 44,58 Euro. Damit verbleiben die Aktien allerdings in der jüngsten Handelsspanne, die von 43 bis 47 Euro reicht.
Nach einer Analystenveranstaltung vor den Quartalszahlen und Indikation des Mutterkonzerns Volkswagen (VW) zur Porsche AG habe es keine größeren Überraschungen mehr gegeben, schrieb Philippe Houchois vom Investmenthaus Jefferies.
Der Automobilexperte attestierte den Stuttgartern allerdings eine starke Profitabilität im operativen Geschäft. Die bereinigte operative Marge im Automobilgeschäft liege deutlich über der Konsensprognose.
DOW JONES / (dpa-AFX Broker)
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