Heute im Fokus

DAX nach neuem Rekord letztlich höher -- US-Börsen enden leichter -- Plug Power reduziert Verluste -- OpenAI, IBM, Vonovia, Hims & Hers, Berkshire, NVIDIA, Palantir, SpaceX, Trump Media, Gold im Fokus

aktualisiert 11.08.26 22:32 Uhr

thyssenkrupp nucera rechnet mit noch mehr Verlust. adidas-Aktie: Zahlen und Abstufung belasten weiter. PATRIZIA: Gewinn kräftig gesteigert. Santander plant Aktienrückkauf. Index-Aufstieg für OHB: Klöckner fliegt aus dem SDAX. Glencore steigt in Bieterkampf um Sherritt ein. Kontron: Foxconn-Tochter Ennoconn verfehlt Mehrheit. TAG Immobilien verdient mehr. Dermapharm: Wachstum dank Markenarzneien.

Marktentwicklung


Der deutsche Aktienmarkt verbuchte am Dienstag bei moderaten Gewinnen ein neues Allzeithoch.

Der DAX notierte zur Startglocke etwas fester, sank dann jedoch zunächst unter seinen Vortagesschlusskurs und tendierte im weiteren Handelsverlauf aufwärts. Dabei konnte er bei 26.504,54 Punkten eine neue Bestmarke erklimmen und damit erstmals die 26.500-Punkte-Marke überschreiten. Letztlich schmolz das Kursplus wieder etwas ab, sodass der deutsche Leitindex den Handel mit Aufschlägen von 0,26 Prozent bei 26.391,42 Punkten beendete.
Der TecDAX hat den Handel ebenso knapp im Plus begonnen und pendelte zunächst um die Nulllinie. Anschließend waren hier teils kräftige Kursgewinne zu beobachten, die im Verlauf jedoch etwas kleiner wurden. Sein Schlussstand: 4.090,29 Punkte (+0,56 Prozent).

Der DAX hat am Dienstagnachmittag im Zuge nachgebender Ölpreise ein neues Rekordhoch erklommen. Neue Hinweise auf mögliche Fortschritte bei den Bemühungen um eine Beilegung des Iran-Krieges stützten die Stimmung an den Börsen. Der pakistanische Verteidigungsminister Khawaja Asif erklärte, die Signale der vergangenen Tage deuteten darauf hin, dass die USA und der Iran "kurz vor einer Art Einigung stehen".

Die Experten der UBS sehen jedoch mögliche Belastungen durch hohe KI-Bewertungen und die Entwicklung der Leitzinsen. Dennoch sprechen aus ihrer Sicht mehrere Faktoren dafür, an den Märkten investiert zu bleiben. Als einen wichtigen Grund nannten die UBS-Fachleute die Entwicklung der Unternehmensgewinne, die insgesamt besser als erwartet ausfielen. Zugleich gehen sie davon aus, dass sich einige der bestehenden Risiken nicht weiter verschärfen dürften. So hätten die jüngsten US-Konjunkturdaten ihre Erwartung einer unveränderten Geldpolitik der US-Notenbank Fed bestätigt. Der Iran-Krieg bleibe zwar ein Unsicherheitsfaktor, die daraus resultierenden Risiken seien jedoch aus Sicht der Experten weiterhin beherrschbar.

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