DAX schließt tiefer -- US-Börsen letztlich leichter -- Mercedes-Benz vor Aktienrückkauf -- Allianz erwägt Milliarden-Übernahme -- Amazon, NVIDIA, Rheinmetall, GameStop, Siemens Energy, SpaceX im Fokus
Broadcom & Marvell: Warum Vernetzung zum neuen Schlüsselfaktor der KI wird. Daimler Truck: Diese Chancen sieht Wunsiedel für das Werk in Cheb. Immobilien- und Techwerte leiden unter Zinsanstieg. Google Maps zeigt nach Trumps Umbenennung 'Lake America'. Eni übernimmt die Hälfte an Offshore-Explorationsblock in Uruguay.
Marktentwicklung
Der deutsche Aktienmarkt gab zum Wochenstart nach.
Der DAX notierte zum Sitzungsstart bereits tiefer und verharrte auch im weiteren Verlauf in der Verlustzone. Er beendete den Montag 1,17 Prozent im Minus bei 26.258,11 Punkten.
Der TecDAX stieg ebenfalls schwächer in den Handel ein und sank auch weiterhin. Schlussendlich verlor er 0,9 Prozent auf 4.083 Zähler.
Nach dem Rekordhoch im DAX vom Freitag gingen Anleger zu Wochenbeginn vorsichtiger vor. Wieder steigende Ölpreise und falkenhafte Zinssignale aus Jackson Hole dämpften die Kauflaune. Am Freitag hatte der Index bei 26.618 Punkten noch ein neues Allzeithoch markiert.
Grund für die Verluste sind laut Medienberichten neue US-Angriffe auf iranische Ziele, erstmals seit Ende Juli: Zwei Raketenwerfer auf der Insel Larak wurden attackiert, um das Verlegen neuer Seeminen in der Straße von Hormus zu verhindern. Die Revolutionsgarden drohten mit Vergeltung. Zudem rechnen Investoren nun eher mit einer weiteren Zinsanhebung als mit einer Lockerung, so Marktexperte Stephen Innes laut dpa-AFX.
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Anleger an den europäischen Aktienmärkten zeigten sich am Montag nicht in Kauflaune.
Der EURO STOXX 50 hat die Sitzung mit leichten Abgaben begonnen, gab im Anschluss allerdings nach. Er notierte zum Handelsschluss 1,01 Prozent leichter bei 6.420,16 Punkten.
Belastend wirkten steigende Ölpreise nach einer erneuten militärischen Eskalation zwischen den USA und dem Iran sowie zunehmende Zinserhöhungsspekulationen nach dem falkenhaften Auftritt von Fed-Chef Warsh am Freitag in Jackson Hole. Kaum Impulse lieferten Chinas Einkaufsmanagerindizes, die im August erneut knapp unter der Wachstumsschwelle von 50 blieben. Positiv: Fitch bestätigte Frankreichs Bonität entgegen mancher Befürchtungen mit A+ und stabilem Ausblick.
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An der Wall Street ging es am Montag südwärts.
Der Dow Jones startete etwas schwächer in die Sitzung und bewegte sich auch anschließend auf rotem Terrain. Sein Schlussstand: 53.186,32 Punkten (-0,7 Prozent).
Der technologielastige NASDAQ Composite schwächelt ebenfalls, nachdem er den Handel tiefer aufgenommen hat. Hier war zum Börsenschluss ein Minus von 0,12 Prozent bei 26.370,89 Punkten zu sehen.
Auslöser für die Skepsis der Anleger war der falkenhafte Auftritt von US-Notenbankchef Kevin Warsh auf dem Notenbank-Symposium in Jackson Hole am vergangenen Freitag, der die Erwartungen einer Leitzinsanhebung im September spürbar verstärkt hat. Ein zusätzlicher Preistreiber war der stark steigende Ölpreis infolge neuer US-Militärschläge gegen Ziele im Iran, was Sorgen über einen anhaltenden Inflationsdruck schürte.
Auf der Datenseite blieb der Wochenauftakt ruhig, da am Montag keine wesentlichen Konjunkturdaten erwartet wurden. Der wichtigste Impulsgeber der Woche - der offizielle US-Arbeitsmarktbericht für August - steht erst am Freitag auf der Agenda.
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An den Börsen in Asien waren zu Wochenbeginn unterschiedliche Vorzeichen zu sehen.
In Tokio verlor der Nikkei 225 letztlich 0,14 Prozent auf 66.311,93 Punkte.
Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite schließlich 0,86 Prozent stärker bei 3.986,30 Zählern.
In Hongkong zeigte sich der Hang Seng unterdessen marginale 0,07 Prozent schwächer bei 25.566,99 Einheiten.
Die Börsen in Ostasien zeigten sich am Montag uneins, nachdem Fed-Chef Kevin Warsh beim Notenbankertreffen in Jackson Hole falkenhaft aufgetreten war. Er machte deutlich, dass die Notenbank weitere Schritte einleiten könnte, sollte die Inflation nicht auf Kurs Richtung 2-Prozent-Ziel bleiben, und betonte zugleich die Robustheit von US-Wirtschaft und Arbeitsmarkt, die vom aktuellen Zinsniveau bislang unbeeindruckt seien. Am Zinsterminmarkt stieg die eingepreiste Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September daraufhin von rund 30 auf fast 60 Prozent.
Zusätzlich drückten steigende Ölpreise auf die Stimmung: Nach einem US-Angriff auf iranische Abschussrampen in der Straße von Hormus reagierte der Iran laut Berichten mit Vergeltungsschlägen auf US-Truppen in Jordanien.
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