Teleskop-Start

SpaceX-Aktie: Erfolgreicher Roman-Start zeigt etabliertes Launch-Geschäft mit der NASA


SpaceX-Aktie: Erfolgreicher Roman-Start zeigt etabliertes Launch-Geschäft mit der NASA

Eine Falcon Heavy hat das milliardenschwere Weltraumteleskop Roman ins All gebracht, während Analysten die SpaceX-Aktie höchst unterschiedlich einschätzen.

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  • Routinestart zeigt, wie tief SpaceX im NASA-Geschäft verankert ist
  • Analystenhäuser liegen bei ihren Einschätzungen zur Aktie weit auseinander
  • Anleger zeigen sich unbeeindruckt
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SpaceX hat mit einer Falcon Heavy-Rakete das 4,3 Milliarden US-Dollar teure Weltraumteleskop Roman der NASA gestartet, wie aus NASA-Berichten hervorgeht. Für das Raumfahrtunternehmen ist der Flug ein weiterer Auftrag im etablierten Launch-Services-Geschäft mit der US-Weltraumbehörde, der nun erstmals in die Berichtspflichten eines börsennotierten Konzerns fällt.

Ein weiterer Auftrag im NASA-Geschäft

Die Falcon Heavy hob am Sonntag um 7:26 Uhr Ortszeit vom Launch Complex 39A des Kennedy Space Center in Florida ab. Rund 31 Minuten nach dem Start trennte sich das Nancy Grace Roman Space Telescope von der Oberstufe der Rakete. Die beiden Seitenbooster landeten getrennt auf Landeplätzen der Cape Canaveral Space Force Station, der Zentralbooster wurde nicht wiederverwendet.

Das Teleskop soll in eine Umlaufbahn rund 1,6 Millionen Kilometer von der Erde fliegen und dort Dunkle Energie, Dunkle Materie sowie Planeten jenseits des Sonnensystems erforschen. Erste Beobachtungen werden frühestens im Dezember 2026 erwartet, erste Bilder für das Jahr 2027. NASA-Chef Jared Isaacman würdigte nach dem Start das Missionsteam sowie das Falcon-Heavy-Team von SpaceX und erklärte, das Teleskop könne über seine Durchmusterungen mehr als 100.000 neue Exoplaneten enthüllen.

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SpaceX-Aktie zwischen Analysten-Extremen

Für die SpaceX-Aktie ist der Roman-Start operativ ein Routinevorgang im Launch-Services-Geschäft mit der NASA, doch er fällt in eine Phase, in der das im Juni an die NASDAQ gegangene Unternehmen erstmals quartalsweise Rechenschaft ablegen musste.

Den Grundstein dafür legte der erste Quartalsbericht Anfang August: Am 5. August wies SpaceX für das zweite Quartal 2026 einen Umsatz von 7,81 Milliarden US-Dollar aus, ein Plus von 92 Prozent gegenüber dem Vorjahr und deutlich mehr, als Analysten mit im Schnitt rund 6,8 Milliarden US-Dollar erwartet hatten. Der Nettoverlust verringerte sich derweil auf 541 Millionen US-Dollar, nach einem Minus von gut einer Milliarde US-Dollar im Vorjahreszeitraum, während das bereinigte EBITDA auf 3,5 Milliarden US-Dollar stieg. Trotz der auf den ersten Blick soliden Kennzahlen reagierte die Börse verschnupft: Die Aktie brach nach der Vorlage der Zahlen deutlich ein, belastet auch durch Zweifel der Anleger an Elon Musks Ausblick auf einen Jahresumsatz von einer Billion US-Dollar bis 2030.

Unter den Analysten herrscht derweil wenig Einigkeit: Von 33 durch TipRanks erfassten Häusern raten 24 zum Kauf. Sechs Häuser empfehlen Halten, drei raten zum Verkauf. Das mittlere Kursziel liegt bei 228,59 US-Dollar. Die Spanne reicht jedoch von 75 bis 800 US-Dollar.

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Im NASDAQ-Handel am Montag notiert das Papier zeitweise 1,02 Prozent höher bei 142,94 US-Dollar.

Evelyn Schmal, Julia Walter, Redaktion finanzen.net

Dieser Text dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageempfehlung dar. Die finanzen.net GmbH schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: SpaceX, Thrive Studios ID / Shutterstock.com

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19:56 SpaceX Buy Deutsche Bank AG
08:56 SpaceX Outperform Bernstein Research
14.09.26 SpaceX Outperform Bernstein Research
02.09.26 SpaceX Buy Deutsche Bank AG
25.08.26 SpaceX Overweight JP Morgan Chase & Co.

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