Heute im Fokus

DAX stabil -- Asiens Börsen letztlich in Rot -- Broadcom verdreifacht Umsatz, Ausblick enttäuscht -- Elliott greift bei Deutsche Telekom-Aktie zu -- Berkshire, Bitcoin, Palantir, NVIDIA, BASF im Fokus

aktualisiert 03.09.26 11:44 Uhr

VW: Führungswechsel in Nordamerika. US-Energieminister spricht von historischen Öl-Deals mit Venezuela. Shell beteiligt sich an BP-Projekten in Brasilien und Mexiko. Delivery Hero-Spitze unterstützt Übernahmeangebot von Uber. AUTO1-Aktie zieht nach Analystenlob kräftig an. Ifo-Institut erhöht BIP-Prognosen für 2026 und 2027. Elektroauto-Boom hält weiter an.

Marktentwicklung


Der deutsche Aktienmarkt stabilisiert sich am Donnerstag von den jüngsten Verlusten.

So bewegt sich der DAX im Handelsverlauf knapp in der Gewinnzone, nachdem er die Sitzung marginale 0,01 Prozent höher bei 25.840,92 Punkten eröffnete.
Der TecDAX stieg unterdessen 0,03 Prozent fester bei 4.013,76 Einheiten in den Handel ein, legt im weiteren Verlauf aber moderat zu.

Dass die zuletzt wieder gestiegenen Ölpreise nun stagnieren, sorgen am deutschen Aktienmarkt für etwas Entspannung nach den jüngsten Kursverlusten. Seit seinem Rekordhoch am vergangenen Freitag bei 26.618 Punkten ist der DAX aufgrund steigender Ölpreise und hoher Anleihezinsen zuletzt spürbar abgerutscht. Mit seinem Vortagestief von 25.727 Punkten drehte der DAX am Mittwoch aber immerhin noch vor der 50-Tage-Linie, die als Gradmesser für den mittelfristigen Trend gilt, ab.

Zudem hatte US-Präsident Donald Trump die Gefahr einer langen Auseinandersetzung mit dem Iran relativiert. Wie Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners laut dpa-AFX schrieb, sei das "genau das, was die Börsen im Moment hören wollen". Damit habe der US-Präsident die Märkte kurzfristig beruhigt. Vor zu großen Hoffnungen warnte er jedoch: "Für eine langfristige Ruhe braucht es aber deutlich mehr". Die Straße von Hormus bleibe blockiert, und selbst bei einem Ende der Angriffe seien die Konfliktparteien von dauerhaftem Frieden weit entfernt.

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Die europäischen Aktienmärkte tendiert am Donnerstag seitwärts.

Der EURO STOXX 50 zeigte sich zum Börsenstart kaum verändert bei 6.363,16 Punkten (+0,02%) und verharrt auch weiterhin nahe der Nulllinie.

Belastend wirken dabei der auf über 95 Dollar geklettert Ölpreis sowie erneute Drohgebärden von Donald Trump gegenüber dem Iran. Etwas Zuversicht liefert hingegen die rege Kaufbereitschaft bei US-Staatsanleihen am Vortag, wo insbesondere zehnjährige Papiere von Schnäppchenjägern nachgefragt wurden. "Das könnte andeuten, dass um 4,80 Prozent ein attraktiver Deckel auf den US-Renditen liegt", so ein Händler laut Dow Jones Newswires. Damit könnte sich die Sorge vor einem erneuten Anstieg der Zinsen etwas abschwächen. Geprägt wird der heutige Handelstag zudem von einer Vielzahl an Konjunkturdaten und -prognosen, die im Fokus der Anleger stehen dürften.

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Die Wall Street verzeichnete zur Wochenmitte Gewinne.

Der Dow Jones legte bereits zur Startglocke zu und bewegte sich im weiteren Handelsverlauf auf grünem Terrain. Letztlich verabschiedete er sich mit einem Plus von 0,56 Prozent bei 53.06,51 Punkten in den Feierabend.
Der technologielastige NASDAQ Composite kaum verändert in den Handelstag und verharrte zunächst an der Nulllinie. Im weiteren Verlauf rückte der Techwerteindex in die Gewinnzone vor, wo er den Handel auch beendete. Sein Schlussstand: 26.217,83 Punkte (+0,45%).

Nach den Kursverlusten der vergangenen Tage leitete der US-Aktienmarkt am Mittwoch eine Stabilisierung ein. Zur Stimmungsaufhellung trugen leicht nachgebende Ölpreise bei, die trotz anhaltender militärischer Auseinandersetzungen zwischen den USA und dem Iran nach ihrem vorherigen Anstieg im Sinne einer technischen Gegenbewegung nachgaben.

Zusätzlichen Rückhalt erhielten die Finanzmärkte durch optimistische Signale von der US-Notenbank, wie dpa-AFX berichtet. John Williams, Chef der New Yorker Fed, verwies in einem CNBC-Interview auf ermutigende Konjunkturdaten und Anzeichen für eine nachlassende Teuerung. Laut Williams schwächen sich die Effekte von Zöllen ab, während die gestiegenen Energiepreise bislang nicht auf den breiteren Dienstleistungssektor durchschlagen.

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Die Börsen in Fernost präsentierten sich am Donnerstag überwiegend mit roten Vorzeichen.

In Tokio verlor der Nikkei 225 letztlich 0,17 Prozent auf 64.214,48 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite unterdessen 0,02 Prozent höher bei 3.942,09 Zählern.

In Hongkong zeigte sich der Hang Seng 0,39 Prozent tiefer bei 25.213,31 Einheiten.

Nach den zum Teil heftigen Vortagesverlusten hat sich die Lage an den asiatischen Aktienmärkten am Donnerstag etwas beruhigt. Rückenwind kam vor allem davon, dass der zuletzt rasante Anstieg der weltweiten Anleiherenditen ins Stocken geraten war, während sich auch die Ölpreise, trotz weiterhin hohem Niveau, etwas gefangen hatten. Hinzu kommt ein positiver Impuls von der Wall Street, wo die Kurse am Vorabend zulegten, nachdem Präsident Donald Trump die Gefahr einer langen Auseinandersetzung mit dem Iran relativiert hatte.

Auch aus der Chipbranche kam Auftrieb: Broadcom lieferte insgesamt überzeugende Signale, da sowohl die vorgelegten Zahlen als auch der Unternehmensausblick weitgehend Zustimmung fanden.

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