Goldpreis und Ölpreis

Goldpreis: Signifikanter Rebound nach Talfahrt


Goldpreis: Signifikanter Rebound nach Talfahrt

Der Goldpreis legte im frühen Donnerstagshandel dank starkem Dollar und rückläufigen US-Renditen mehr als ein Prozent zu.

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von Jörg Bernhard

Anleger richteten ihren Blick nun auf den US-Arbeitsmarktbericht (Freitag), der die Erwartungen hinsichtlich des nächsten geldpolitischen Schritts der US-Notenbank Fed maßgeblich beeinflussen könnte. An den Märkten wird derzeit eine Wahrscheinlichkeit von 62 Prozent für eine Zinserhöhung in den USA noch in diesem Monat eingepreist, wie das FedWatch-Tool des Terminbörsenbetreibers CME zeigt. Die wirtschaftliche Aktivität in den USA hat zuletzt moderat zugenommen, die Beschäftigung ist leicht gestiegen und die Preise haben sich ebenfalls moderat erhöht. Dies geht aus einem am Mittwoch veröffentlichten, Konjunkturbericht der US-Notenbank hervor. Auch die geopolitische Lage bleibt im Fokus. Hochrangige Berater von US-Präsident Donald Trump drängen laut Medienberichten darauf, eine weitere Eskalation des Iran-Kriegs vor den Zwischenwahlen im November zu vermeiden, um zusätzliche Stimmenverluste der Republikaner zu verhindern.

Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit steigenden Notierungen. Bis gegen 7.15 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 57,90 auf 4.472,50 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Technische Korrektur

Obwohl der EIA-Wochenbericht mit minus 4,4 Millionen Barrel einen deutlich höher als erwarteten Lagerrückgang ausgewiesen hat zeigte sich der Ölpreis im frühen Donnerstagshandel mit nachgebenden Notierungen. Vorläufige Schifffahrtsdaten des Analyseunternehmens Kpler wiesen am Mittwoch darauf hin, dass vier Frachtschiffe die Straße von Hormus passiert hatten. Damit lag die Zahl deutlich unter dem Zehn-Tage-Durchschnitt von rund 13 Schiffen. Der Irak erhöhte indes seine Ölexporte im August auf rund 2,34 Millionen Barrel pro Tag. Im Juli waren es lediglich etwa 1,35 Millionen Barrel täglich gewesen. Auch im September sollen die Exporte weiter steigen. Hohe Preisabschläge sowie iranische Genehmigungen für irakische Tanker zur Durchfahrt durch die Straße von Hormus hätten die Nachfrage der Käufer erhöht.

Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit rückläufigen Notierungen. Bis gegen 7.15 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,90 auf 90,11 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 1,13 auf 94,50 Dollar zurückfiel.


Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Netfalls - Remy Musser / Shutterstock.com, Worldpics / Shutterstock.com

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