Prognose bestätigt

Hermès-Aktie klar im Minus: Stärker zugelegt als erwartet - Wechselkurse belasten


Hermès-Aktie klar im Minus: Stärker zugelegt als erwartet - Wechselkurse belasten

Der französische Luxuskonzern Hermès hat im dritten Quartal stark zulegen können, negative Wechselkurseffekte bremsten das Wachstum aber aus.

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Der Umsatz stieg in den drei Monaten bis Ende September um 4,8 Prozent auf fast 3,9 Milliarden Euro, wie der Hersteller von Produkten wie Birkin- und Kelly-Bags am Mittwoch mitteilte. Bereinigt um Währungsschwankungen fiel das Plus mit fast 10 Prozent deutlich stärker aus - und auch etwas besser als von Analysten erwartet. Im Geschäft mit Lederwaren verfehlten die Franzosen allerdings die Erwartungen leicht - der Bereich ist der wichtigste Gewinnbringer für den Konzern. Das kam an der Börse nicht gut an.

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Die Aktie des EuroStoxx 50-Schwergewichts verlor an der EURONEXT Paris zuletzt 1,38 Prozent auf 2.219,00 Euro. RBC-Experte Piral Dadhania monierte, im Lederwarenbereich habe der Luxuskonzern geschwächelt. Das seit Jahresbeginn eingefahrene Kursminus der Hermès-Aktie hat sich damit nun auf rund 7 Prozent vergrößert.

Hermes' Erfolg in den vergangenen Jahren beruht vor allem auf der hohen Nachfrage nach Handtaschen. Bei diesen, die sowohl als Statussymbol als auch Wertanlagen gelten, übersteigt die Nachfrage regelmäßig das Angebot, und es gibt lange Wartezeiten. Durch diese kontrollierte Knappheit entzieht sich Hermès regelmäßig den Kauflaunen der Verbraucherinnen und Verbraucher.

Im vergangenen Quartal liefen bei Hermès die Geschäfte in den USA besonders gut. Damit trotzte der Konzern den Befürchtungen, dass die Zölle der Trump-Regierung den Konsum beeinträchtigen würden. Aber auch in der für längere Zeit gebeutelten Region Asien-Pazifik konnte Hermès zulegen. Es ist der wichtigste Markt für den Luxushersteller. Konzernweit war das Lederwarengeschäft zwar der wichtigste Wachstumstreiber mit einem währungsbereinigten Plus von 13,3 Prozent, Analysten hatten aber mit etwas mehr gerechnet.

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Hermès-Finanzvorstand Eric du Halgouet sagte unterdessen vor Journalisten, dass sich die bestehenden Trends in den ersten Wochen des laufenden vierten Quartals fortgesetzt hätten. Er bestätigte zudem die mittelfristige Prognose.

Neben Handtaschen stellt das 1837 gegründete Unternehmen eine breite Palette von Luxusgütern her, die von Schreibutensilien über Koffer, Kleidung und Decken bis hin zu Sätteln reicht.

/lew/tav/stk

PARIS (dpa-AFX)

Bildquellen: Casimiro PT / Shutterstock.com

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02.07.26 Hermès (Hermes International) Neutral UBS AG
02.07.26 Hermès (Hermes International) Outperform RBC Capital Markets
30.06.26 Hermès (Hermes International) Outperform Bernstein Research
29.06.26 Hermès (Hermes International) Outperform Bernstein Research
23.06.26 Hermès (Hermes International) Neutral JP Morgan Chase & Co.