PwC: Autozulieferer trotzen der Krise mit Umsatzsprung


FRANKFURT (Dow Jones)--Die größten Automobilzulieferer der Welt haben im vergangenen Jahr trotz anhaltender Krisen ihren Umsatz deutlich gesteigert. Sie schnitten sogar stärker ab als die Autohersteller, von denen einige zuletzt Rekordgewinne erzielt hatten. Das ergab eine Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC, über die der Spiegel berichtet. Sie hatte die 100 umsatzstärksten Zulieferer ausgewählt und die Ergebnisse jener 82 Unternehmen näher analysiert, die mindestens die Hälfte ihres Umsatzes mit dem Autogeschäft erzielen.

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Diese Unternehmen- darunter Bosch, Continental, ZF und Schaeffler - steigerten ihren Umsatz 2021 um 15 Prozent und machten damit die Einbußen des ersten Corona-Jahres 2020 mehr als wett. Den Automobilherstellern gelang lediglich ein Umsatzplus von 10 Prozent. Sie liegen damit weiterhin unter dem Vor-Corona-Niveau, sind aber profitabler als ihre Zulieferer, auch wenn diese sich zuletzt verbesserten.

PwC zufolge trüben indes die geopolitischen Krisen und die hohen Energie- und Rohstoffkosten den Ausblick für die Branche, insbesondere kleinere Firmen litten darunter. Außerdem seien zehn Automobilzulieferer aus den Top 100 des Vorjahres herausgefallen und durch Aufsteiger ersetzt worden, die von dem Wandel zur Elektromobilität und der Digitalisierung profitieren. In den Bereichen Batterierecycling, Ladeinfrastruktur und Software dürften denn auch bis 2025 rund 105.000 neue Arbeitsplätze entstehen, bis 2040 könnten es sogar 325.000 sein, schätzen die PwC-Experten.

DJG/hab/jhe

(END) Dow Jones Newswires

August 19, 2022 07:41 ET (11:41 GMT)

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