Rahmenvertrag unterschrieben

GlaxoSmithKline-Aktie fester: GSK verdient weniger - EU-Kommission unterschreibt Vertrag für Corona-Medikament


GlaxoSmithKline-Aktie fester: GSK verdient weniger - EU-Kommission unterschreibt Vertrag für Corona-Medikament

Die EU-Kommission hat einen Rahmenvertrag mit der Pharmafirma GlaxoSmithKline unterschrieben, um ein Medikament gegen Corona zu beschaffen.

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Deutschland und 15 weitere EU-Länder beteiligen sich an der Ausschreibung für den Kauf des GlaxoSmithKline-Mittels Sotrovimab für voraussichtlich 220.000 Behandlungen, wie die Brüsseler Behörde am Mittwoch mitteilte. Das Medikament wird derzeit von der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA geprüft. Es kann den Angaben zufolge zur Behandlung bei leichten Symptomen verwendet werden.

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Patienten die keinen zusätzlichen Sauerstoff benötigten, aber ein hohes Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf hätten, könnten von der Behandlung profitieren. Laufende Studien deuteten darauf hin, dass eine frühzeitige Behandlung die Zahl der notwendigen Krankenhaus- oder gar Intensivstationsaufenthalte reduzieren könnte. Gemäß dem Vertrag können die EU-Staaten Sotrovimab erwerben, sobald es entweder in dem betreffenden Land eine Notfallgenehmigung oder eine bedingte Marktzulassung der EMA erhalten hat.

Die EU-Kommission hatte Ende Juni bereits bekannt gegeben, dass sie fünf vielversprechende Corona-Medikamente im Blick hat, darunter Sotrovimab. Vier der Mittel enthalten sogenannte monoklonale Antikörper. Diese werden im Labor hergestellt und sollen das Virus nach einer Infektion außer Gefecht setzen. Ein weiteres Medikament mit dem Namen Olumiant reduziert die Aktivität des Immunsystems und soll eigentlich gegen Rheuma helfen. Die Hoffnung ist, dass die entzündungshemmende Wirkung auch bei schweren COVID-19-Verläufen hilft.

GSK verdient im 2Q trotz Umsatzanstieg weniger - Prognose bestätigt

GlaxoSmithKline (GSK) hat im zweiten Quartal trotz höherer Umsätze unter dem Strich weniger verdient als im Vorjahreszeitraum. Die Prognose für das Gesamtjahr bestätigte der britische Pharmakonzern.

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Der Nettogewinn im Quartal erreichte 1,40 Milliarden Pfund, gegenüber 2,26 Milliarden Pfund im zweiten Quartal 2020. Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg allerdings von 19,2 Pence auf 28,1 Pence. Der Umsatz legte von 7,62 Milliarden auf 8,09 Milliarden Pfund zu. Im Vorjahreszeitraum war sowohl der Umsatz mit Arzneimitteln als auch mit Impfstoffen von der Corona-Pandemie betroffen.

Im Gesamtjahr 2021 erwartet GSK weiterhin einen Rückgang des bereinigten Gewinns je Aktie im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich bei konstanten Wechselkursen. Für 2022 rechnet der Konzern mit deutlichen Verbesserungen bei Umsatz und Marge.

Die Aktionäre sollen für das zweite Quartal eine Dividende von 19 Pence pro Aktie erhalten, im Gesamtjahr will der Konzern weiterhin eine Dividende von 80 Pence pro Aktie ausschütten.

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In London notiert die GlaxoSmithKline-Aktie derzeit 0,19 Prozent höher bei 14,01 Pfund.

BRÜSSEL / LONDON (dpa-AFX / Dow Jones Newswires)

Bildquellen: BEN STANSALL/AFP/Getty Images

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11:06 GSK Hold Deutsche Bank AG
30.06.26 GSK Neutral Goldman Sachs Group Inc.
30.06.26 GSK Underweight Barclays Capital
29.06.26 GSK Underweight JP Morgan Chase & Co.
15.06.26 GSK Neutral UBS AG