Ratifizierung des Brexit-Handelspakts wird sich wohl verzögern


BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die EU-Kommission plädiert für eine längere Frist zur Ratifizierung des Brexit-Handelspakts mit Großbritannien bis Ende April. Solange soll der Vertrag weiter vorläufig angewendet werden, zwei Monate länger als gedacht. Die Brüsseler Behörde begründete den Vorschlag am Mittwoch mit technischen Gründen. So bleibe mehr Zeit für die juristisch-sprachliche Überarbeitung des Abkommens in alle 24 EU-Sprachen und zur Prüfung durch das EU-Parlament und den Rat.

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Die Europäische Union und Großbritannien hatten das Abkommen Ende Dezember vereinbart, wenige Tage vor Ende der Brexit-Übergangsfrist am 31. Dezember 2020. Da auf EU-Seite keine Zeit zur Ratifizierung blieb, einigte man sich auf eine vorläufige Anwendung. Der Fristverlängerung müssten die EU-Staaten, aber auch Großbritannien zustimmen. Das Abkommen regelt die Handelsbeziehungen beider Seiten so, dass Zölle in der Regel vermieden werden.

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