Regelinsolvenzen steigen im Mai


WIESBADEN (Dow Jones)--Die Zahl der beantragten Regelinsolvenzen in Deutschland ist im Mai wieder gestiegen, nachdem es im April einen starken Rückgang gegeben hatte. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) berichtete, gab es im Mai einen Anstieg um 8,4 Prozent gegenüber dem Vormonat. Im April hatte es einen Rückgang um 20,8 Prozent gegeben.

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Die Insolvenzzahlen waren im Verlauf der Corona-Pandemie durch gesetzliche Sonderregelungen und Wirtschaftshilfen zeitweise deutlich zurückgegangen; seit Mai 2021 sind keine Sonderregeln aufgrund der Corona-Pandemie mehr in Kraft.

Im ersten Quartal 2022 haben die deutschen Amtsgerichte nach endgültigen Ergebnissen 3.483 beantragte Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Das waren 7,4 Prozent weniger als im ersten Quartal 2021.

Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger aus den im ersten Quartal 2022 gemeldeten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte auf knapp 3,9 Milliarden Euro. Im ersten Quartal 2021 hatten sie bei rund 17,1 Milliarden Euro gelegen.

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