Regierung bündelt Daten zur Corona-Krise in neuer Online-Plattform
BERLIN (Dow Jones)--Die Bundesregierung hat eine neue Online-Plattform freigeschaltet, die die Daten zur Corona-Krise besser bündeln soll. Das "Dashboard Deutschland" mit zuverlässigen Informationen zur wirtschaftlichen Lage ermögliche eine "objektive Bewertung" und schaffe damit die "Basis zur Krisenbewältigung", erklärte die Bundesregierung.
Die im Auftrag der Bundesministerien für Inneres, Finanzen und Wirtschaft und in Kooperation mit dem Statistischen Bundesamt (Destatis) entwickelte Plattform biete zum Start am heutigen Dienstag mehr als 100 aussagekräftige Indikatoren aus unterschiedlichen Datenquellen zu den Themenbereichen Gesundheit, Wirtschaft, Mobilität und Finanzen an.
Markus Richter, Staatssekretär im Bundesinnenministerium und IT-Beauftragter der Bundesregierung, erhofft sich, dass mit dem "Dashboard Deutschland" ein Beitrag zu einem faktenbasierten demokratischen Diskurs geleistet wird. Mit der Plattform werde auch der Umsetzungsstand der Corona-Hilfen für Unternehmen und Beschäftigte nachvollziehbar.
Wolfgang Schmidt, Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, erklärte, dass nun auf einen Blick erkennbar sei, wie viele Anträge gestellt und bereits bewilligt wurden. "Damit leistet das Dashboard einen wichtigen Beitrag zu noch größerer Transparenz bei den Unterstützungsmaßnahmen der Bundesregierung", so Schmidt.
Für Ulrich Nußbaum, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, verdeutlicht die hohe Dynamik der Corona-Krise und die damit einhergehende Unsicherheit, wie wichtig zuverlässige Informationen zur aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung sind.
Die neue Plattform kann erreicht werden unter: https://www.dashboard-deutschland.de/
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December 15, 2020 06:54 ET (11:54 GMT)