Regierung verlängert Reisewarnung für Drittstaaten bis Mitte September
Von Andreas Kißler
BERLIN (Dow Jones)--Die Bundesregierung hat ihre Reisewarnung für nicht notwendige touristische Reisen in Drittstaaten bis zum 14. September verlängert. Die am 10. Juni bis Ende August beschlossene Reisewarnung für Staaten außerhalb der EU, der Schengen-assoziierten Staaten und Großbritanniens blieben nun bis einschließlich 14. September bestehen, sagte Vize-Regierungssprecherin Ulrike Demmer bei einer Pressekonferenz in Berlin. Einen entsprechenden Beschluss habe das Kabinett getroffen.
Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes betonte, die Lage werde sich "zumindest bis Mitte September nicht ausreichend entspannen, um vorher schon die weltweite Reisewarnung aufheben zu können". Unverändert gelte, dass die Reisewarnung für einzelne Länder oder Regionen aufgehoben werden könne, wenn dies "unter den gegebenen Umständen und zu vertretbaren Risiken möglich" sei. Dies werde genau beobachtet. Eine Aufhebung der Reisewarnung für Drittstaaten sei angesichts der Pandemieentwicklung aber nur dann möglich, "wenn das Gesamtbild stimmt", sagte Außenamtssprecherin Andrea Sasse bei derselben Veranstaltung.