Rendite noch ausbaufähig

BMW-Aktie etwas leichter: BMW verzeichnet starke Nachfrage nach E-Fahrzeugen - vertieft Partnerschaft mit QUALCOMM


BMW-Aktie etwas leichter: BMW verzeichnet starke Nachfrage nach E-Fahrzeugen - vertieft Partnerschaft mit QUALCOMM

BMW verzeichnet eine starke Nachfrage nach vollelektronischen Premiumautos, die in den kommenden Jahren noch deutlich steigen dürfte.

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"Wir werden dieses Jahr über 100.000 vollelektrifizierte Fahrzeuge verkaufen", sagte BMW-Finanzvorstand Nicolas Peter. Im kommenden Jahr soll der Absatz dann, vor allem wegen den beiden neuen Fahrzeugen ix und i4 prozentual dreistellig wachsen.

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Allerdings wird es wohl noch etwas dauern, bis Elektroautos eine ähnlich hohe Rendite abwerfen wie Verbrenner. Je stärker aber die Nachfrage, desto schneller werden sich die Margen angleichen. Bis Ende 2023 will der Münchener DAX-Konzern in allen Produktsegmenten ein vollelektronisches Fahrzeug im Angebot haben. Aktuell sei besonders in China, dem Vorreitermarkt für E-Mobilität, die Nachfrage insgesamt gesehen "sehr gut".

Im laufenden Jahr sieht der Manager BMW bei der Profitabilität komfortabel auf Kurs. Strategisch peilt der Konzern eine Rendite im Autogeschäft von 8 bis 10 Prozent an, dieses Jahr sollen es mit 9,5 bis 10,5 Prozent bestenfalls noch etwas mehr werden. Wegen der guten Nachfrage und hoher Verkaufspreise dürfte BMW wohl eine zweistellige Rendite erreichen: "Ich wäre enttäuscht, wenn wir nicht im oberen Bereich der Guidance liegen würden", erklärte der Finanzvorstand gegenüber Journalisten in Frankfurt.

Aktuell sei man gut unterwegs. - die Verkäufe im Oktober lägen wegen der Halbleiterengpässe etwas unter dem Vorjahresmonat. "Aber wir sind ein Stück besser rausgekommen als wir erwartet haben", so Peter.

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Rückenwind geben der gesamten Branche die hohe Nachfrage nach Premiumautos und gute Verkaufspreise. Peter kündigte an, dass BMW Anfang 2022 an der Preisschraube drehen werde - Neuwagen dürften dann um rund 1 Prozent teurer werden. Die derzeit teils hohen Preise etwa bei Gebrauchtfahrzeugen seien aber aus Sicht von Peter nicht "das neue Normal".

Für kommendes Jahr rechnet BMW mit weiterem Wachstum bei den Verkäufen. Allerdings dürfte das erste Halbjahr noch von den Halbleiterengpässen gebremst werden. "Wenn sich das Halbleiterthema Schritt für Schritt löst, werden wir (im zweiten Halbjahr) ein stärkeres Wachstum sehen", prognostiziert Peter.

Die konkrete Prognose für 2022 veröffentlicht BMW zur Bilanzpressekonferenz im März.

BMW vertieft Partnerschaft mit QUALCOMM

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BMW vertieft seine Partnerschaft mit QUALCOMM und wird mit dem US-Konzern bei Speicherchips der nächsten Generation zusammenarbeiten. "BMW hat QUALCOMM Technologies als Technologiepartner und Anbieter von Systemlösungen ausgewählt, da das Unternehmen über ein breites und tiefes Portfolio sowie über bewährte Expertise bei Computern, Konnektivität, Computer Vision, fortschrittlichen Halbleitern und Fahrerassistenztechnologien verfügt", sagte Nicolai Martin, Vizepräsident des Bereichs Driving Experience der BMW Group, laut Mitteilung.

BMW will die neuen Chips den Angaben von QUALCOMM zufolge bei Fahrerassistenz- und Selbstfahrsystmen einsetzen. Der Münchener DAX-Konzern arbeitet neben QUALCOMM auch mit anderen Unternehmen der Branche zusammen, beispielsweise mit Intel.

Auf XETRA verliert die BMW-Aktie am Dienstag zeitweise 0,65 Prozent auf 92,87 Euro.

FRANKFURT (Dow Jones)

Bildquellen: lexan / Shutterstock.com, Gyuszkofoto / Shutterstock.com

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