Renten steigen zum 1. Juli im Westen um 4,39 und im Osten um 5,86 Prozent


BERLIN (Dow Jones)--Nach nun vorliegenden Daten des Statistischen Bundesamtes und der Deutschen Rentenversicherung Bund steigt die Rente zum 1. Juli in Westdeutschland um 4,39 Prozent und in den neuen Ländern um 5,86 Prozent. Das gab das Bundesarbeitsministerium bekannt. Damit gelte in West und Ost ein gleich hoher aktueller Rentenwert. Wegen der höheren Lohnsteigerung im Osten werde die Rentenangleichung Ost ein Jahr früher erreicht als gesetzlich vorgesehen. "Diese Erhöhungen sind möglich, weil der Arbeitsmarkt in guter Verfassung ist und die Löhne steigen", erklärte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD).

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Das Sicherungsniveau bleibe stabil bei über 48 Prozent. Aktuell gelte die Haltelinie von mindestens 48 Prozent bis zum Jahr 2025. Er wolle aber die gesetzliche Rente langfristig stabilisieren, damit die Menschen sich auch in Zukunft auf eine gute Altersvorsorge verlassen könnten. "Deshalb werden wir die Haltelinie von 48 Prozent über das Jahr 2025 hinaus sichern, damit die gesetzliche Rente verlässlich bleibt", kündigte Heil an. Die für die Rentenanpassung relevante Lohnsteigerung beträgt laut den Angaben 4,50 Prozent in den alten Ländern und 6,78 Prozent in den neuen Ländern.

Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com

DJG/ank/sha

(END) Dow Jones Newswires

March 20, 2023 10:27 ET (14:27 GMT)

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