Rohstahlproduktion in Deutschland leicht rückläufig
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BERLIN (dpa-AFX) - Die Rohstahlerzeugung in Deutschland sinkt. Im April lag sie mit rund 3,3 Millionen Tonnen um ein Prozent unter dem Niveau im entsprechenden Vorjahresmonat, wie die Wirtschaftsvereinigung Stahl am Freitag mitteilte. In den ersten vier Monaten dieses Jahres wurden in der Bundesrepublik damit 13,1 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt, drei Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lagen die Preise für Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen im April um fast 60 Prozent über dem Vorjahresniveau. Das schlägt zunehmend auf die Wirtschaft durch. So blickt die Baubranche angesichts steigender Preise und drohender Lieferengpässe mit Sorgen in die Zukunft. "Noch sind die Firmen positiv gestimmt", sagte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes, Felix Pakleppa, kürzlich der Deutschen Presse-Agentur. "Es gibt ein großes Aber, das sind die Lieferketten." Entscheidend sei die weitere Entwicklung mit Blick etwa auf die Versorgung mit Stahl oder dem für den Straßenbau wichtigen Bitumen.
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