ROUNDUP 3: Mögliche Sabotage trifft Zugverkehr im Ruhrgebiet


GELSENKIRCHEN (dpa-AFX) - Unbekannte haben am Gelsenkirchener Hauptbahnhof Kabel durchtrennt und so für starke Einschränkungen im Bahnverkehr in Teilen des Ruhrgebiets gesorgt. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass es sich bei der Tat um Sabotage handelt, teilte die Polizei mit. Der Staatsschutz habe die Ermittlungen übernommen.

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Der Schaden sei gegen 1.00 Uhr in der Nacht festgestellt worden. "Unsere Techniker haben nachts durchgearbeitet, um beschädigte Kabel wieder instand zu setzen", sagte ein Bahnsprecher.

Trotzdem konnten im Berufsverkehr am Morgen viele Züge den Bahnhof nicht anfahren. Fernzüge wurden umgeleitet und hielten nicht in Gelsenkirchen, Recklinghausen und Oberhausen. Im Regionalverkehr mussten Pendler auf zahlreichen Linien versuchen, mit Ersatzbussen an ihr Ziel zu kommen.

Gegen 8.00 Uhr meldete die Bahn, die Schäden seien beseitigt. "Unseren Technikern ist es gelungen, die beschädigten Kabel wieder instand zu setzen und zu testen", sagte der Sprecher./mhe/DP/zb

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