ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax stagniert - Ölpreis steigt weiter


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FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach den Kursgewinnen am Vortag haben die Anleger am deutschen Aktienmarkt am Mittwoch wieder vorsichtiger agiert. Der Leitindex DAX bewegte sich im frühen Handel kaum und notierte zuletzt minimal tiefer bei 25.010 Punkten.

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Der MDAX der mittelgroßen deutschen Unternehmen verlor 0,4 Prozent auf 31.698 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,4 Prozent nach unten.

Die Anleger blicken bereits gen Vereinigten Staaten, wo nach dem Handelsende in New York die Berichtssaison mit den großen Tech-Unternehmen Tesla und Alphabet (Alphabet A (ex Google)) aufwarten kann; von IBM gibt es zudem detaillierte Geschäftszahlen.

Für Zurückhaltung sorgte auch der weiter anziehende Ölpreis, der die Inflationssorgen der Anleger wach hält. Hintergrund sind die anhaltenden Angriffe der Vereinigten Staaten auf den Iran. In der Nacht auf Mittwoch wurde erstmals seit Beginn der jüngsten Eskalation im Iran-Krieg in der Hauptstadt Teheran wieder die Flugabwehr aktiviert.

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Im Dax ragten mit GEA und Airbus (Airbus SE) zwei Unternehmen mit Kurssprüngen positiv hervor. Der Anlagenbauer Gea blickt nach einem überraschend erfolgreichen Quartal optimistischer auf das laufende Geschäftsjahr. Damit zogen die Aktien um gut fünf Prozent an.

Der weltgrößte Flugzeugbauer Airbus will seinen Gewinn dank der starken Nachfrage nach Passagierjets bis 2029 kräftig nach oben treiben. Zudem komme der angekündigte Aktienrückkauf früher als erwartet, hieß es vom Analysehaus Jefferies. Die Anteilsscheine von Airbus gewannen mehr als sechs Prozent. Von den Geschäftsaussichten profitierten auch die Papiere des Triebwerkbauers MTU (MTU Aero Engines), die um fast zwei Prozent zulegten.

Im Nebenwerteindex SDAX machte FRIEDRICH VORWERK von sich reden. Auch der Pipeline- und Anlagenbauer für Erdgas-, Strom- und Wasserstoffanwendungen ist nun zuversichtlicher und hob dank einer deutlich gestiegenen Profitabilität im ersten Halbjahr seine Gewinnerwartungen für das Gesamtjahr an. Die Anteilscheine schnellten an der Index-Spitze um gut sechs Prozent in die Höhe.

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Als größter Aktionär von Friedrich Vorwerk profitierte die Beteiligungsgesellschaft MBB (MBB SE) von den guten Nachrichten des Pipeline- und Anlagenbauers. Diese legte nach einem starken Lauf im zweiten Quartal ebenfalls die Latte für die Profitabilität im Gesamtjahr höher. Die Papiere gewannen fast drei Prozent./la/mis

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