ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Moderate Gewinne - Lage in Nahost fragil


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FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach der jüngsten Rückkehr des DAX über die 24.000-Punkte-Marke hat der deutsche Leitindex am Freitag etwas weiter zugelegt. Das Börsenbarometer stieg nach einem verhaltenen Handelsstart zuletzt um 0,4 Prozent auf 24.242 Punkte.

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Damit steuert der Dax zwar auf die dritte Gewinnwoche in Folge zu. Trotz der Erholung seit Ende März liegt er aber immer noch unter dem Niveau von Ende Februar, also vor dem Beginn des Iran-Kriegs.

Der MDAX mit den mittelgroßen deutschen Werten gewann 0,5 Prozent auf 31.087 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx (EuroStoxx 50) ging es um 0,2 Prozent nach oben.

"Die Situation im Nahen Osten bleibt weiterhin fragil", schrieb Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst des Handelshauses CMC Markets. "Auch wenn es jetzt auf diplomatischem Wege zu einigen Vereinbarungen kommt, sind wir noch ganz weit von einem Frieden entfernt." Das zeige sich auch an den Energiemärkten, wo die Ölpreise noch keine Entspannung in der Region signalisierten.

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Der Experte Emmanuel Cau von der Barclays Bank wies gleichwohl darauf hin, dass es nach wie vor keine Anzeichen gebe, dass die Anleger willig sind, Gewinne mitzunehmen. "Der Markt will steigen." Der Waffenstillstand habe die Anlegerstimmung verbessert und die Angst, etwas zu verpassen, habe die Aktienkurse von US-Indizes mit starkem Fokus auf Technologiewerte auf neue Höchststände getrieben.

Entsprechend waren am deutschen Markt insbesondere Software-Titel gefragt. So gewannen SAP (SAP SE), Nemetschek (Nemetschek SE) und TeamViewer zwischen knapp drei und gut vier Prozent

An der Dax-Spitze stiegen die Aktien der Deutschen Börse (Deutsche Börse) um 2,4 Prozent. Die Papiere profitierten von einer Kaufempfehlung der Bank of America.

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Die Papiere von RWE litten unter Berichten über den Kampf Großbritanniens gegen hohe Strompreise und fielen um mehr als zwei Prozent. Händler verwiesen als Belastung auf einen Bericht der "Financial Times", wonach die britische Finanzministerin Rachel Reeves und Energieminister Ed Miliband nach Lösungen suchen, um die direkte Kopplung zwischen Strom- und Gaspreisen aufzuheben.

Unter den größten Gewinnern im MDax stiegen Delivery Hero um drei Prozent. Der US-Fahrdienstleister Uber stockt seine Beteiligung an dem Essenslieferdienst auf./la/stk

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