ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Schwunglos - US-Konjunkturpaket offen


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FRANKFURT (dpa-AFX) - Angesichts der bislang fehlenden Einigung in der US-Politik auf ein weiteres Konjunkturprogramm in der Corona-Krise fehlt dem Dax (DAX 30) am Mittwoch der Schwung. Im frühen Handel sank der deutsche Leitindex um 0,16 Prozent auf 12 926,13 Punkte.

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"Das Kursniveau um die 13 000 Punkte scheint eine echte Hürde zu sein", sagte Marktexperte Andreas Lipkow von der Comdirect Bank. Die runde Marke hatte der Dax am Vortag nach fast drei Wochen zeitweise wieder übersprungen.

Ein Minus mit 0,32 Prozent auf 27 521,75 Punkte verbuchte am Mittwoch im frühen Handel auch der MDAX der mittelgroßen Werte. Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) notierte kaum verändert.

In Deutschland stehen zur Wochenmitte nochmals diverse Quartalsberichte auf der Agenda, darunter jener von Eon (EON SE) aus dem Dax. Der Energiekonzern senkte wegen der Covid-19-Pandemie die Prognose. Die Titel gaben um 1,2 Prozent nach.

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Freenet (freenet) stehen im Fokus nach einer Offerte des US-Kabelkonzerns Liberty Global (Liberty Global A) für das Schweizer Unternehmen Sunrise, an dem der deutsche Mobilfunker beteiligt ist. Die Amerikaner wollen 110 Schweizer Franken je Aktie zahlen und Freenet will seine Beteiligung in Höhe von 24 Prozent komplett andienen. Die Freenet-Aktien profitierten von diesen Nachrichten mit einem Kurssprung von fast 18 Prozent.

Der IT-Dienstleister Bechtle schnitt im zweiten Quartal trotz Corona-Krise besser als von Analysten erwartet ab. Die Aktien verloren jedoch 1,8 Prozent. Händler begründeten dies mit Gewinnmitnahmen.

Bergab mit 2,2 Prozent ging es auch für Evotec (EVOTEC SE). Der Wirkstoffforscher erhöht die Ausgaben für die Forschung. Zudem sorgte die Corona-Krise für leichte Verzögerungen bei Meilensteinzahlungen und Vertragsabschlüssen.

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Leoni (LEONI) schnellten nach Quartalszahlen im SDax um gut neun Prozent hoch. Der Autozulieferer prüft Verkäufe einzelner Bereiche der Kabelsparte.

Top-Wert im Dax waren Deutsche Bank mit plus 1,6 Prozent, gefolgt von der Deutschen Telekom (Deutsche Telekom), die sich im positiven Telekom-Sektor um 0,9 Prozent verteuerten./ajx/jha/

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