ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Stabilisierung nach Kursrutsch


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FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach dem Kursrutsch zu Wochenbeginn hat sich der Dax (DAX 40) am Dienstag im frühen Handel stabilisiert. Der deutsche Leitindex stand nach rund der ersten Stunde um 1,25 Prozent höher bei 15 321,09 Punkten, nachdem er am Vortag noch nah an die Marke von 15 000 Zählern herangekommen war. Auch der MDAX der mittelgroßen Börsenwerte machte einen Teil seiner jüngsten Verlusten mit plus

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1,10 Prozent auf 35 181,00 Zähler wieder wett. Der europäische Leitindex EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) zog zuletzt um 1,30 Prozent auf 4096,04 Punkte an.

Sorgen vor einer Ausweitung der Krise des chinesischen Immobilienkonzerns Evergrande hatten tags zuvor noch die weltweiten Aktienmärkte erfasst, in diesem Sog war der Dax zwischenzeitlich mit 15 019 Punkten auf das tiefste Niveau seit Mai gefallen. Michael Hewson vom Broker CMC Markets UK wertete die Evergrande-Sorgen am Morgen als den sprichwörtlichen Tropfen, der das Fass zunächst zum Überlaufen gebracht habe. Die Nerven der Anleger seien ohnehin zunehmend angespannt, was die Konjunkturaussichten anbelange.

In Europa bleibe die Besorgnis über Evergrande an diesem Dienstag weiter bestehen. "Aber im Moment scheint eine abwartende Haltung vorherrschend zu sein", so Hewson. Dies gilt umso mehr vor dem mit Spannung erwarteten Auftritt der US-Notenbank Fed an diesem Mittwoch, von dem womöglich entscheidende geldpolitische Signale ausgehen.

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Auf Unternehmensseite blieb die Morgenlage sehr ruhig, möglicherweise kurstreibende Nachrichten waren Mangelware. Im Dax nutzten die Investoren die jüngsten Kurssetzer für einige Zukäufe. Die zu Wochenbeginn neu in den Leitindex aufgestiegenen Anteile der VW (Volkswagen (VW) vz)-Dachholding Porsche SE (Porsche SE Vz) waren mit rund 2,7 Prozent gefragt, die Papiere der Autobauer im Dax konnten mit bis zu 2,4 Prozent für Volkswagen (Volkswagen (VW) vz) deutlich zulegen.

Besonders deutlich waren europaweit am Vortag die Banken wegen der Sorgen um eine Ausweitung der Evergrande-Krise mit in den Abwärtsstrudel gerissen worden. Nun ging es für die Branche ebenfalls wieder voran. Deutsche Bank etwa zogen um rund ein Prozent an, Commerzbank verteuerten sich noch deutlicher mit plus 2,4 Prozent.

Lufthansa (Lufthansa) knüpften nach einer gestrichenen Verkaufsempfehlung von Metzler an der MDax-Spitze mit Plus 4,6 Prozent an ihre jüngste Erholung an. Am Vortag hatten die Papiere nach der Kapitalerhöhung mehr als 5 Prozent zugelegt, da die Anleger die damit verbundene Verringerung der Abhängigkeit vom deutschen Staat honorierten. Auch Metzler-Analyst Guido Hoymann sieht mit der Maßnahme die wichtigste Hürde auf dem Weg zurück zur Normalität aus dem Weg geräumt. Er bescheinigt der Aktie nun wieder ein besseres Risikoprofil und hob sein Kursziel auf 8,40 Euro.

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Auch weitere Analystenstimmen bewegten: Bechtle kratzten nach einer Kaufempfehlung der Schweizer UBS an ihrem kürzlich erzielten Rekord und standen zuletzt mit knapp drei Prozent im Plus. WACKER CHEMIE legten um eineinhalb Prozent zu, auch hier trieb eine positive Analystenstimme an. Stifel-Experte Andreas Heine sieht enormes Bewertungspotenzial für die Papiere des Spezialchemiekonzerns, der erst kürzlich erneut seine Jahresprognose angehoben hatte./tav/men

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