ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Verhaltener Start - Anspannung wegen Nvidia


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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Schaukelkurs am deutschen Aktienmarkt setzt sich am Mittwoch mit einem durchwachsenen Handel fort. Zur Wochenmitte gab der DAX gegen Ende der ersten Handelsstunde moderat um 0,2 Prozent auf 24.355 Punkte nach. Der MDAX mit den mittelgroßen deutschen Werten bewegte sich allerdings 0,1 Prozent höher bei 31.366 Punkten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx (EuroStoxx 50) lag knapp über Vortagsniveau.

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Der Dax tut sich in dieser Woche schwer, sich nachhaltig in Richtung der Marke von 25.000 Punkten zu begeben. Hoffnung auf Entspannung im Iran-Krieg trieb den Leitindex am Dienstag zeitweise bis auf 24.690 Punkte, bevor ihn dann im Zuge der erneut schwächeren US-Börsen wieder die Kräfte verließen. Die Lage in Nahost bleibt weiter angespannt und damit waren am Mittwoch auch die Vorgaben aus Asien schwach.

Anleger warten nun gespannt auf die Zahlen des KI-Riesen NVIDIA, die am Mittwoch nach US-Handelsschluss anstehen. "Wenn Nvidia enttäuscht, könnte es ungemütlich werden", sagte Marktexperte Maximilian Wienke vom Broker Etoro. Nvidia sei längst kein normales Unternehmen mehr, sondern der zentrale Taktgeber des globalen KI-Booms. Ein Rekordhoch der Aktien in der Vorwoche lässt darauf schließen, dass die Erwartungen wie immer hoch sind.

In Deutschland sind am Mittwoch bei zwei Unternehmen Anteilsverkäufe von Aktionären ein Thema. Bei RENK war das Kursminus mit 0,5 Prozent nur gering. Der Rüstungskonzern KNDS hat ein 5,8-Prozent-Paket verkauft, musste dabei aber nur einen geringen Abschlag in Kauf nehmen. Händler gingen davon aus, dass dies den Abgabedruck mildert.

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Bei Springer Nature war der Abschlag wegen einer Platzierung merklich größer, hier wurde ein 2,5-Prozent-Paket von BC Partners veräußert. Die Titel des Wissenschaftsverlags büßten daraufhin mehr als sechs Prozent ein. Der Finanzinvestor hatte 2024 beim Börsengang schon Anteile platziert und reduziert seine Beteiligung nun weiter.

Im Chemiesektor hat am Mittwoch das Analysehaus Jefferies Bewertungen neu sortiert: Ein Minus von 4,5 Prozent hatte dieser Schritt bei LANXESS zur Folge, dass das Votum mit "Underperform" negativ wurde. Analyst Marcus Dunford-Castro sieht bei dem Spezialchemiekonzern die Rally als übertrieben an. Auf eine Kaufempfehlung für Evonik und eine Hochstufung von Brenntag (Brenntag SE) war die Reaktion verhaltener. Evonik lagen dennoch etwas im Minus.

Die Kurse einiger Unternehmen mussten um die Dividendenauszahlung bereinigt werden, darunter auch Ottobock. Bei dem Prothesenhersteller begann die Nachlese eines kritischen Berichts des Leerverkäufers Grizzly, der am Vortag einen Kurssturz ausgelöst hatte. Das Unternehmen wies die Vorwürfe zurück. Trotz des Dividendeneffekts gab es einen kleinen Erholungsversuch um ein Prozent./tih/stk

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