ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax schwächer nach Nvidia-Zahlen - Iran-Sorgen


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FRANKFURT (dpa-AFX) - Im Nachgang der Quartalszahlen von NVIDIA ist den Anlegern am deutschen Aktienmarkt am Donnerstag die Orientierung zeitweise schwergefallen. Der DAX pirschte sich nach verhaltenem Start vorübergehend an die 25.000-Punkte-Marke heran, kehrte aber nach dem Mittag wieder ins Minus zurück. Zum Handelsschluss gab der deutsche Leitindex um 0,53 Prozent auf 24.606,77 Punkte nach und beendete damit eine dreitägige Gewinnserie.

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Weiter fehlende Signale für eine Lösung im US-Iran-Krieg ließen die Ölpreise und die Anleiherenditen steigen und belasteten die Aktienmärkte. Die negativen ökonomischen Folgen des Kriegs für die Wirtschaft der Eurozone rücken immer stärker in den Fokus.

Der MDAX mit den mittelgroßen deutschen Werten sank am Donnerstag um 0,16 Prozent auf 31.807,10 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor ebenfalls moderat. In den USA notierten der Leitindex Dow Jones Industrial und der technologielastige NASDAQ 100 zum europäischen Handelsschluss etwas schwächer. Die Papiere von Nvidia verloren nach den Quartalszahlen und dem Ausblick des KI-Chipgiganten 1,8 Prozent.

Nach Einschätzung mehrerer Analysten hat Nvidia einmal mehr überzeugt. Die Aktien des amerikanischen KI-Chipriesen konnten aber erst einmal nicht weiter profitieren. Die Erwartungen waren erneut sehr hoch gewesen und Vorschusslorbeeren hatten Nvidia unlängst erst auf ein Rekordhoch getrieben.

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Im Dax waren die Anteile des Flugzeugbauers Airbus (Airbus SE) mit minus 4,3 Prozent am schwächsten. Marktbeobachter nannten Spekulationen über Auslieferungsprobleme als Grund.

Munich Re (Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft) verloren 2,4 Prozent. Eine Verkaufsempfehlung der UBS für Papiere von Swiss Re belastete allgemein Rückversicherer. Die Quartalsberichte der Schweizer und ihrer Wettbewerber hätten gezeigt, dass die Kapitalrendite für das Neugeschäft im laufenden Geschäftszyklus eher unterdurchschnittlich ausfallen dürfte, schrieb Analyst Will Hardcastle.

Ströer (Ströer SECo) schnellten im MDax um mehr als 8 Prozent hoch. Von Bernstein Research hieß es zu dem Werbespezialisten am Donnerstag, die Markttrends würden von der Digitalisierung gestützt. In Zeiten deutscher Konsumschwäche scheine sich Ströer gut zu behaupten.

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Mit Dividendenabschlag gehandelt wurden am Donnerstag unter anderem die Aktien des Chemikalienhändlers Brenntag (Brenntag SE), der Commerzbank und des Infrastruktur-Dienstleisters Bilfinger (Bilfinger SE)./ajx/he

--- Von Achim Jüngling, dpa-AFX ---

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