ROUNDUP/Aktien New York: Dow im Plus - Nasdaq schwächelt


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NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Aktienmärkte sind am Mittwoch uneinheitlich in den Handel gestartet. Der Leitindex Dow Jones Industrial stieg zuletzt um 0,4 Prozent auf 52.695 Punkte. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 0,2 Prozent auf 7.556 Zähler nach oben. Dagegen fiel der technologielastige NASDAQ 100 um 0,6 Prozent auf 29.402 Zähler.

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In den USA hat sich der Anstieg der Erzeugerpreise merklich verlangsamt. Bereits am Dienstag hatten die Verbraucherpreise die gleiche Tendenz gezeigt und dem Markt damit etwas Schwung gegeben.

Geopolitisch bleiben die Spannungen in Nahost im Anlegerfokus, zumal die Ölpreise wieder stiegen, nachdem US-Präsident Donald Trump dem Iran mit Angriffen auf die zivile Infrastruktur des Landes gedroht hatte. Kommende Woche würden alle Kraftwerke und Brücken zerstört, "es sei denn, sie kommen an den Verhandlungstisch", sagte er dem US-Sender Fox News. Irans Streitkräfte feuerten als Vergeltung auf die nächtlichen US-Angriffe wieder Raketen und Drohnen auf Ziele in der Golfregion und Jordanien.

Die Aktie von Apple erklomm ein Rekordhoch und gewann zuletzt 3,1 Prozent. Rückenwind kam von guten Nachrichten zum iPhone-Absatz sowie von einem entscheidenden regulatorischen Durchbruch für die KI-Plattform des Technologiekonzerns in China. Apple verbuchte mit dem Mobiltelefon im zweiten Quartal einen Rekordanteil von 20 Prozent am globalen Smartphone-Markt, obwohl die gesamten Auslieferungen der Branche aufgrund einer gravierenden Speicherknappheit auf den niedrigsten Stand seit 2013 fielen.

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Zudem erhielt Apple die lang erwartete staatliche Genehmigung zur Einführung von Apple Intelligence in China, was dem Unternehmen auf dem weltweit am härtesten umkämpften Smartphone-Markt möglicherweise einen Schub verleihen könnte. Dies schließe eine der zentralen Lücken in der KI-Strategie von Apple, die von Analysten bemängelt worden sei, hieß es am Markt.

Im Fokus standen zudem die Papiere von PayPal, die um 17 Prozent auf 55,48 Dollar nach oben schnellten. Kreisen zufolge wollen der Zahlungsabwickler Stripe und die Beteiligungsgesellschaft Advent International den Fintech-Pionier für mehr als 50 Milliarden US-Dollar übernehmen. Der Angebotspreis liege bei 60 Dollar je Aktie, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Quartalszahlen legten unter anderem die US-Bank Morgan Stanley vor. Zudem berichtete der im Dow notierte Arzneimittelhersteller Johnson & Johnson (J&J) (JohnsonJohnson) über sein abgelaufenes Jahresviertel. Morgan Stanley überzeugte ähnlich wie am Tag zuvor JPMorgan (JPMorgan ChaseCo) und Goldman Sachs mit sprudelnden Einnahmen in den wichtigsten Geschäftsbereichen. Die Aktie legte um 1,2 Prozent zu. Für J&J ging es um 0,4 Prozent nach unten. Zwar hob der Konzern seine Jahresziele an, doch am Markt wurde auf durchwachsene Umsätze bei Arzneien hingewiesen.

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Einen Kursverlust von 16 Prozent musste Pentair verkraften. Das Unternehmen für Wasseraufbereitung kappte sein Jahresergebnisziel. Die kanadische Bank RBC strich daraufhin ihre "Outperform"-Erwartung für die Aktie. Dabei wurde auch auf den überraschenden Weggang des Finanzchefs nach nur vier Monaten im Amt verwiesen.

Die Aktien von Lucid (Lucid Group) erholten sich mit plus 16 Prozent nahezu vollständig von ihrem jüngsten Kursverfall. Am Dienstag hatten sie nach Bekanntwerden eines Berichts über die Prüfung strategischer Optionen durch den US-Elektroauto-Hersteller - darunter die Anmeldung eines Insolvenzverfahrens nach Chapter 11 oder den Rückzug von der Börse - zeitweise bis zu 55 Prozent eingebüßt. Das Unternehmen hatte den Bericht zurückgewiesen./edh/he

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