ROUNDUP/Aktien New York: Erholungsgewinne nach Ölpreis-Crash


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NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen haben am Mittwoch von einer deutlichen Erholung am Ölmarkt profitiert. Eine Drohung des US-Präsidenten war der Auslöser für den Anstieg der seit Wochenbeginn auf historische Tiefs gefallenen Rohölpreise. Donald Trump drohte dem Iran mit Angriffen auf Boote der Revolutionsgarden, sollten diese weiterhin amerikanische Schiffe gefährlich und provozierend bedrängen. Die neu erwachte Risikofreude der Anleger stützten zudem gute Nachrichten im Kampf gegen das neuartige Coronavirus.

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Der Dow Jones Industrial (Dow Jones 30 Industrial) gewann im frühen Geschäft 1,79 Prozent auf 23 429,25 Punkte. Damit erholte sich der US-Leitindex etwas von seinen deutlichen Verlusten der vergangenen zwei Handelstage. Der marktbreite S&P 500 stieg zur Wochenmitte um 1,97 Prozent auf 2790,47 Zähler und der NASDAQ 100 rückte um 2,46 Prozent auf 8609,73 Punkte vor.

In der Corona-Krise hofft die ganze Welt weiter auf Hilfe durch Medikamente und Impfstoffe. Zu letzterem gab es aktuell erfreuliche Nachrichten vom Pharmakonzern Pfizer und dessen Mainzer Biotech-Partner Biontech (BioNTech SE (spons ADRs)). Gemeinsam forschen beide an einem Impfstoff gegen die lebensbedrohliche Lungenkrankheit Covid-19. Als erstes Unternehmen in Deutschland erhielt Biontech nun die Zulassung für eine klinische Studie. Auch in den USA soll der Wirkstoff nach entsprechender Genehmigung bald klinisch geprüft werden. Während im Dow die Pfizer-Aktien marktkonform um 1,5 Prozent zulegten, gewannen die an der Nasdaq notierten Biontech-Titel 9,2 Prozent.

Ansonsten gewinnt die Bilanzsaison weiter an Schwung: Die Aktien von Texas Instruments zogen im S&P 100 um 3,8 Prozent an. Der Chiphersteller büßte im ersten Quartal weniger Umsatz ein als befürchtet.

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AT&T (AT&T) verloren dort 0,7 Prozent. Der Telekomkonzern meldete ebenfalls Umsatzeinbußen im ersten Quartal und einen zugleich überraschend starken Gewinn. Weil die Corona-Krise im Jahresverlauf weiter Tribut fordern könnte, zog AT&T zudem den Jahresausblick zurück.

Selbst der Hersteller von Hygieneartikeln Kimberly-Clark wagt aktuell keine Jahresprognose mehr und will erst wieder eine geben, sobald die Sicht in die Zukunft besser wird. Auch dieses Papier gab um 0,7 Prozent nach.

Um 6,4 Prozent abwärts ging es an der Nasdaq für die Anteile der angeschlagenen Fluggesellschaft United Airlines, die sich über eine milliardenschwere Kapitalerhöhung frisches Geld beschaffen will.

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Schlusslicht im Nasdaq-Auswahl-Index war die Aktie von Biogen mit minus 11,5 Prozent. Das Biotech-Unternehmen will den Zulassungsantrag für den Wirkstoff Aducanumab gegen Alzheimer später als bisher anvisiert einreichen. Dies überschattete die zur Wochenmitte ebenfalls vorgelegten Quartalszahlen./ck/he

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