ROUNDUP/Aktien New York: Fed-Signale hieven S&P 500 auf Rekordhoch


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NEW YORK (dpa-AFX) - Dank der Schützenhilfe der US-Notenbank Fed ist der marktbreite S&P 500 am Donnerstag auf ein Rekordhoch geschnellt. Auch die anderen, an der Wall Street viel beachteten Aktienindizes zogen an.

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Der S&P 500 stieg zuletzt um 0,74 Prozent auf 2948,10 Punkte. Zuvor hatte er bei gut 2956 Punkten den höchsten Stand seiner Geschichte erreicht. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial (Dow Jones 30 Industrial) gewann 0,71 Prozent auf 26 690,98 Punkte. Für den Auswahlindex NASDAQ 100 ging es um 0,91 Prozent auf 7737,58 Punkte nach oben.

Die Fed hatte am Mittwoch die Tür für eine Leitzinssenkung geöffnet und ihre Bereitschaft zur Unterstützung der US-Wirtschaft signalisiert. Die Unsicherheiten für den wirtschaftlichen Ausblick hätten zugenommen. Man werde daher neue Informationen genau beobachten und "angemessen handeln", um die wirtschaftliche Expansion zu stützen. Zuvor hatte die Fed noch davon gesprochen, dass man bei der Festlegung der Geldpolitik "geduldig" sein werde.

Mit Blick auf die Einzelwerte hatten am Donnerstag vor allem die Besitzer von Oracle-Aktien (NASDAQ 100) Grund zur Freude: Angesichts starker Quartalszahlen des Softwarekonzerns erreichten sie ein Rekordhoch und lagen zuletzt noch an der S&P-500-Spitze gut 8 Prozent im Plus. Der SAP-Konkurrent (SAP SE) hatte dank Zuwächsen bei seinen Cloud-Dienstleistungen den Gewinn deutlich gesteigert.

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Am Index-Ende sackten die Anteilscheine von Carnival um 10,5 Prozent ab. Das britisch-amerikanische Kreuzfahrtunternehmen hatte zum zweiten Mal innerhalb von drei Monaten seine Gewinnprognose für dieses Jahr zurückgeschraubt. Als Grund dafür waren schwache Buchungszahlen in Europa und ein Einbruch im Kuba-Geschäft genannt worden.

Die Papiere von Tesla gaben um 0,89 Prozent auf 224,41 US-Dollar nach. Analyst David Tamberrino von der US-Bank Goldman Sachs ist mit Blick auf den Absatz des Elektroautobauers nun skeptischer als bisher. Daher senkte er sein Kursziel für die Aktien von 200 auf 158 Dollar und riet weiterhin zum Verkauf.

Der Bürokommunikations-Dienst Slack gibt derweil sein mit Spannung erwartetes Debüt an der New York Stock Exchange. Der Börsenbetreiber hatte den Referenzkurs für die Aktie am Vortag auf 26 Dollar festgesetzt. Bei der letzten Finanzierungsrunde im August wurde Slack laut US-Medien mit gut 7 Milliarden Dollar bewertet. Zuletzt sollen es schon fast 16 Milliarden Dollar gewesen sein./la/he

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