ROUNDUP: Beiersdorf sieht kaum Wachstum - Aktie sackt deutlich ab


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HAMBURG (dpa-AFX) - Der Konsumgüterkonzern Beiersdorf rechnet im laufenden Jahr allenfalls mit einem geringen Wachstum. 2026 sei von einem "flachen bis leicht wachsenden organischen Umsatz" und einer operativen Umsatzrendite gemessen am Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) ohne Sondereffekte "leicht unter" dem Vorjahresniveau auszugehen, teilte der Konzern am Montagabend in Hamburg mit. Die Aktie sackte nach Bekanntgabe des Ausblicks kräftig ab.

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2025 lag das organische Umsatzwachstum bei 2,4 Prozent auf 9,9 Milliarden Euro mit einer operativen Umsatzrendite von 14 Prozent (Vorjahr: 13,9). Der Umsatz lag etwas unter den Erwartungen von Analysten, während die Rendite diese in etwa traf. Das Papier fiel auf der Handelsplattform Tradegate nach Bekanntgabe der 2026er-Ziele um bis zu acht Prozent auf 96,12 Euro.

Damit ist der jüngste Erholungsversuch der Aktie, innerhalb dessen das Papier von Kursen unter 90 Euro bis auf 110 Euro geklettert war, wieder beendet. Die im Dax (Beiersdorf) notierten Beiersdorf-Anteile gehörten in den vergangenen zwölf Monaten zu den schwächsten deutschen Standardwerten.

"2025 war ein anspruchsvolles Jahr für die Hautpflegebranche, geprägt von langsamerem Wachstum und anhaltender Marktvolatilität", sagte Konzernchef Vincent Warnery. Das verlangsamte Wachstum des Hautpflegemarkts und das volatile konjunkturelle Umfeld wirkten sich negativ auf die kurzfristigen Wachstumsaussichten des Bereichs Consumer aus, hieß es weiter.

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In diesem Segment sei 2026 ein flacher bis leicht wachsender organischer Umsatz und eine operative Umsatzrendite leicht unter dem Vorjahresniveau zu erwarten. Unterdessen schreite die strategische Neujustierung bei Nivea voran.

Im Bereich Tesa werde 2026 mit einem flachen bis leicht wachsenden organischen Umsatz und mit einer leicht unter dem Vorjahr liegenden operativen Umsatzrendite gerechnet, hieß es weiter. Im vergangenen Jahr habe dieses Geschäft in einem herausfordernden globalen Umfeld agiert, das unter anderem von Zoll- und Währungsdruck, aber auch von anhaltendem Gegenwind für die Automobilindustrie insbesondere in Europa und Nordamerika geprägt war.

Das Hamburger Traditionsunternehmen kündigte zudem ein weiteres Aktienrückkaufprogramm an. In den nächsten zwei Jahren sollen dabei Aktien für bis zu 750 Millionen Euro zurückgekauft werden. Die Dividende soll mit einem Euro je Aktie stabil bleiben. Von der direkten Gewinnbeteiligung profitiert die Familie Herz am meisten, die rund 128 Millionen Aktien und damit etwas mehr als die Hälfte der Anteile hält./jha/zb

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17.09.26 Beiersdorf Outperform Bernstein Research
16.09.26 Beiersdorf Outperform Bernstein Research
09.09.26 Beiersdorf Sell Deutsche Bank AG
07.09.26 Beiersdorf Outperform Bernstein Research
01.09.26 Beiersdorf Neutral JP Morgan Chase & Co.

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