ROUNDUP: Roche machen weiter Währungseffekte zu schaffen


BASEL (dpa-AFX) - Der Pharmakonzern Roche hat im ersten Halbjahr 2026 unter kräftigem Gegenwind von den Wechselkursen gelitten. Entsprechend liegen die wichtigsten Kennzahlen in der Berichtswährung Schweizer Franken unter den Vorjahreswerten. Für das Gesamtjahr bestätigte der Pharmakonzern am Donnerstag seine bisherigen Ziele.

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In den ersten sechs Monaten erzielte Roche einen Umsatz von 30,4 Milliarden Franken (rund 32,8 Mrd Euro). Während dies in der Berichtswährung ein Minus von zwei Prozent bedeutet, ergab sich währungsbereinigt eine Zunahme von sechs Prozent. Damit hat der Konzern die eigene Zielsetzung erfüllt, die konstante Wechselkurse zugrunde legt.

Mit 23,6 Milliarden (minus ein Prozent) steuerte die größere Pharmasparte wie üblich den Löwenanteil zum Gruppenumsatz bei. Im Diagnostik-Geschäft setzte Roche 6,7 Milliarden um (minus drei Prozent). Das Diagnostik-Geschäft spürt immer noch die Folgen einer Preisreform in China.

Das operative Kernergebnis, das Analysten als Richtgröße nutzen, fiel um ein Prozent auf 11,9 Milliarden Franken.

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Die Aktie zeigte sich zunächst wenig bewegt, zog aber im Handelsverlauf an. Am Mittag lag sie dann drei Prozent im Plus.

Mit den ausgewiesenen Zahlen liegt Roche noch im Rahmen der Analystenschätzungen. ZKB und UBS sprechen von soliden Umsatzzahlen im zweiten Quartal. Insgesamt lag der Konzernumsatz gut im Rahmen der Konsensprognosen, mit Pharma leicht darüber und Diagnostics innerhalb der Erwartungen. Unter den Medikamenten blieb gemäss den Experten Vabsymo erneut hinter den Erwartungen zurück. Die erhoffte Wachstumsbeschleunigung in den USA sei nicht eingetroffen, so die ZKB. Besser als prognostiziert verkauften sich dagegen Hemlibra, Tecentriq und auch Perjeta.

Etwas über dem Konsens lag der Kerngewinn. Dies führen die Experten auf niedrigere Kosten insbesondere im Bereich Forschung und Entwicklung zurück. Für die ZKB ist die Kostendisziplin von Roche "ermutigend". Bernstein lobt die daraus entstehende "beeindruckende" Marge.

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Für den weiteren Geschäftsverlauf bestätigt das Management um Konzernchef Thomas Schinecker die bisherige Prognose. Zu konstanten Wechselkursen sollen die Umsätze im mittleren einstelligen Prozentbereich ansteigen. Der Kerngewinn je Aktie soll im hohen einstelligen Prozentbereich zulegen. Außerdem ist die Gruppe weiter bestrebt, die Dividende in Schweizer Franken zu erhöhen./hr/gab/AWP/nas

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Datum Rating Analyst
15.09.26 Roche Neutral Goldman Sachs Group Inc.
09.09.26 Roche Outperform RBC Capital Markets
08.09.26 Roche Overweight Barclays Capital
27.07.26 Roche Outperform Bernstein Research
24.07.26 Roche Hold Deutsche Bank AG

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