ROUNDUP: Schmuckhersteller Richemont steigert Umsatz - Aktie gibt nach


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GENF (dpa-AFX) - Der Schmuck- und Uhrenkonzern Richemont hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025/26 (per Ende März) etwas mehr umgesetzt. Allerdings belastete der starke Schweizer Franken und höhere Goldpreise die Profitabilität stärker als erwartet. Die Aktie zeigte sich nach Vorlage der Geschäftszahlen schwankungsanfällig.

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Nach einem Kurssprung auf ein fast dreimonatiges Hoch drehte die Aktie ins Minus. Zuletzt gab sie 1,0 Prozent nach. Seit Jahresbeginn hat sie fast zehn Prozent an Wert verloren.

Für Adam Cochrane von Deutsche Bank Research hat Richemont die Erwartungen im Geschäftsjahr erfüllt. Der Konzern nehme mehr Wachstumsschwung mit ins neue Geschäftsjahr als gedacht.

Laut Luca Solca vom US-Analysehaus Bernstein war das Wachstum im vierten Geschäftsquartal wieder überraschend stark. Das operative Ergebnis habe seine Erwartungen aber nicht ganz erfüllt - wohl währungsbedingt, vermutet er.

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Auch für Vontobel-Analyst Jean-Philippe Bertschy blieben Bruttomarge und operativer Gewinn leicht unter den Marktschätzungen, vor allem wegen der Währungseffekte. Richemont bleibe aber einer seiner bevorzugten Werte im Luxussegment.

Analyst Gian Marco Werro von der Zürcher Kantonalbank sieht indessen Risiken aufgrund der gedämpften Konsumentenstimmung vor allem in Europa, den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Der Umsatz von Richemont stieg im vergangenen Geschäftsjahr um fünf Prozent auf 22,4 Milliarden Euro, wie der Konzern am Freitag in Genf mitteilte. Organisch, also ohne Währungs- und Portfolioeffekte, lag das Wachstum bei elf Prozent. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit knapp zehn Prozent Plus aus eigener Kraft gerechnet. Das Schmuckgeschäft mit der Vorzeigemarke Cartier zeigte sich weiterhin stark, während das Uhrengeschäft mit Marken wie IWC organisch nur leicht zulegte.

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Der Betriebsgewinn verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um ein Prozent auf 4,5 Milliarden Euro. Die entsprechende Marge schrumpfte um 0,9 Prozentpunkte auf 20,0 Prozent. Unter dem Strich verblieb ein um 27 Prozent gesteigerter Gewinn von 3,5 Milliarden Euro. Das deutliche Plus lag auch an einem Verlust aus dem nicht mehr fortgeführten Geschäft im Vorjahreszeitraum. Ende April 2025 wurde die Online-Sparte an Mytheresa verkauft.

Die Aktionäre sollen eine Dividende von 3,30 Franken je Publikumsaktie (A-Aktie) erhalten plus eine Sonderdividende von 1,00 Franken. Im Vorjahr hatte Richemont je Titel 3,00 Franken ausgezahlt. Zudem kündigte der Konzern ein neues Programm zum Rückkauf von bis zu 10 Millionen 'A'-Aktien ab dem 26. Mai an.

Einen konkreten Ausblick für das neu angelaufene Geschäftsjahr 2026/27 gab der Luxusgüterkonzern wie üblich nicht./ys/mk/AWP/err

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25.09.26 Richemont Outperform Bernstein Research
22.09.26 Richemont Outperform RBC Capital Markets
18.09.26 Richemont Hold Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
18.09.26 Richemont Buy UBS AG
17.09.26 Richemont Outperform Bernstein Research

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