Allianz-Aktie: Rückkauf startet nach Kurseinbruch durch
Nach dem Jahrestief Mitte Juni kauft die Allianz drei Wochen in Folge wieder mehr eigene Aktien, die neuesten Zahlen zeigen das Tempo.
Werte in diesem Artikel
- Rückkauftempo der Allianz steigt seit Mitte Juni drei Wochen lang
- Programm hat bereits 60 Prozent seines Budgets ausgeschöpft
- Programm mit bis zu 2,5 Milliarden Euro läuft bis Ende Dezember
Die Allianz SE hat ihr Rückkauftempo in den vergangenen drei Meldewochen wieder erhöht, nachdem es Mitte Juni auf ein Jahrestief gefallen war. Nach der jüngsten vorliegenden Pflichtmitteilung erwarb der Versicherungskonzern in der Woche vom 29. Juni bis 3. Juli 2026 insgesamt 294.533 eigene Aktien, das ist die dritte Woche in Folge mit steigendem Volumen.
Der volle Bogen: Einbruch Mitte Juni, Erholung seither
Der Blick auf die einzelnen Meldewochen zeigt den vollen Bogen. Vom 1. bis 5. Juni kaufte die Allianz noch 448.414 Aktien zu einem Durchschnittspreis von 373,02 Euro. Vom 8. bis 12. Juni fiel das Volumen auf 165.241 Stück zu 378,37 Euro, vom 15. bis 19. Juni auf 119.075 Aktien zu 399,24 Euro, das bisherige Jahrestief. Seither erholt sich das Tempo: In der Woche vom 22. bis 26. Juni kaufte der Konzern 269.707 Aktien zu 405,20 Euro, in der jüngsten Woche vom 29. Juni bis 3. Juli waren es 294.533 Stück zu 414,07 Euro. Verglichen mit dem Tief Mitte Juni liegt das aktuelle Wochenvolumen damit fast 150 Prozent höher, gegenüber der ersten Juniwoche aber immer noch rund 34 Prozent niedriger.
Der Rückgang und die Erholung fallen in eine Phase, in der die Allianz-Aktie neue Höchststände erreicht. Allein heute markierte das Papier auf XETRA mit 423,40 Euro ein frisches Allzeithoch. Die eigenen Kaufpreise der Allianz liegen bislang durchweg darunter: Der niedrigste Wochendurchschnitt lag Anfang Juni bei 373,02 Euro, der bislang höchste in der jüngsten Meldewoche bei 414,07 Euro, nur rund 2,2 Prozent unter diesem Rekord. Der Durchschnittspreis der Käufe kletterte damit binnen fünf Wochen von 373 auf 414 Euro und nähert sich dem Allzeithoch spürbar an.
Programm hat 60 Prozent des Budgets ausgeschöpft
Das im Februar 2026 beschlossene Rückkaufprogramm hat ein Volumen von bis zu 2,5 Milliarden Euro und läuft noch bis spätestens 31. Dezember 2026. Seit dem Start am 13. März 2026 hat die Allianz bis zum 3. Juli 2026 insgesamt 3.950.801 eigene Aktien für rund 1,5 Milliarden Euro zurückgekauft. Das entspricht bereits 60 Prozent des maximalen Programmvolumens und 1,04 Prozent des Grundkapitals. Zeitlich sind seit Programmstart erst gut 38 Prozent der Laufzeit bis zum Jahresende vergangen, finanziell aber schon 60 Prozent des Budgets verbraucht.
Was das für Anleger bedeutet
Für Anleger zeigt das ein Management, das sich von den steigenden Kursen nicht bremsen lässt. Nach der kurzen Verschnaufpause Mitte Juni greift die Allianz wieder zu, auch wenn jede Aktie inzwischen deutlich teurer ist als noch im März. Bleibt das Tempo der vergangenen drei Wochen bestehen, dürfte das Programm sein Zielvolumen deutlich vor dem geplanten Jahresende erreichen.
Alexandra Hesse, Redaktion finanzen.net
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| Datum | Rating | Analyst | |
|---|---|---|---|
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| 15.06.26 | Allianz Buy | Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank) | |
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