Lufthansa-Aktien unter Corona-Verlierern die Schwächsten - Tiefstand seit 2003
Aktien der Lufthansa haben am Freitag unter den Corona-Verlierern am deutlichsten geschwächelt.
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Die Lufthansa-Aktie sanken an Freitag im XETRA-Handel auf einen neuen Tiefststand seit dem Jahr 2003. Im Tagestief ging es bis auf 6,85 Euro runter - letztlich verloren sie noch 3,27 Prozent auf 7,05 Euro. Derweil hielten sich MTU Aero Engines, Fraport und Airbus noch etwas besser und auch über ihren Crash-Tiefs vom März.
Analyst Neil Glynn von der Credit Suisse signalisierte mit seinem auf 4,60 Euro gekappten Kursziel für die Lufthansa noch deutlich höhere Rückschlagsrisiken als bisher schon. Sorgen bereitet ihm vor allem die eingehende Analyse des Firmenkundenverkehrs. Die Reiseaktiväten von Managern dürften 2021 um 65 Prozent unter dem Niveau von 2019 bleiben, so Glynn. Dies sei gerade für die Lufthansa ein massives Problem.
Glynn rechnet für 2021 nun mit einem operativen Verlust auf bereinigter Basis von 1,8 Milliarden Euro nach bislang 149 Millionen Euro und stampfte auch seine Ergebnisprognose für 2022 deutlich ein.
FRANKFURT (dpa-AFX)
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| Datum | Rating | Analyst | |
|---|---|---|---|
| 06.07.26 | Lufthansa Market-Perform | Bernstein Research | |
| 03.07.26 | Lufthansa Buy | UBS AG | |
| 02.07.26 | Lufthansa Market-Perform | Bernstein Research | |
| 29.06.26 | Lufthansa Neutral | JP Morgan Chase & Co. | |
| 23.06.26 | Lufthansa Market-Perform | Bernstein Research |
