S&P 500 - Extrem enge Schiebezone
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Gestern hatten wir an dieser Stelle die besonderen saisonalen Rückschlaggefahren im September diskutiert. Zur DAX®-Auswertung haben uns einige Fragen erreicht. Deshalb weiten wir die Analyse auf die längere Historie des S&P 500® seit 1945 aus. Die wichtigste Botschaft vorweg: Das gestern vorgestellte Phänomen, dass die Trendkomponente das Ausmaß der Septemberkorrektur beeinflusst, gilt auch am US-Aktienmarkt. Während der S&P 500® über die letzten 80 Jahre im September im Mittel um 3,45 % korrigiert, fällt der „drawdown“ in Haussephase wie im Jahr 2026 deutlich moderater aus (-2,36 %). Charttechnisch bewegen sich die amerikanischen Standardwerte in den letzten Wochen in einer äußerst engen Range zwischen 7.600 und 7.817 Punkten seitwärts. Immerhin wird dadurch die Ausbruchszone bei 7.600 Punkten bzw. die 50-Tage-Linie (akt. bei 7.584 Punkten) verteidigt. Eine weitere Schlüsselunterstützung stellt das Junitief bei 7.238 Punkten dar, welches recht gut mit dem deutlich steigenden, längerfristigen Durchschnitt der letzten 200 Tage (akt. bei 7.137 Punkten) harmoniert. Um die jüngste Lethargie zu überwinden, ist dagegen der Ausbruch aus der o. g. Schiebezone notwendig.
S&P 500® (Daily)

5-Jahreschart S&P 500®

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