S&P Global: Aktivität in deutscher Industrie schwächer als erwartet


FRANKFURT (Dow Jones)--Die Aktivität in der deutschen Industrie ist im Oktober deutlicher als bisher angenommen gesunken. Der von S&P Global (ehemals IHS Markit) in diesem Sektor erhobene Einkaufsmanagerindex sank in zweiter Veröffentlichung auf 45,1 (September: 47,8) Punkte. Volkswirte hatten eine Bestätigung des in erster Veröffentlichung gemeldeten Werts von 45,7 prognostiziert. Ab 50 Zählern signalisiert das Konjunkturbarometer ein Wachstum, darunter eine Schrumpfung.

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Nach Aussage von S&P-Global-Ökonom Phil Smith wurde die Produktion zu Beginn des vierten Quartals vor allem wegen der hohen Energiekosten und der rückläufigen Nachfrage vielerorts weiter zurückgefahren. "Dass viele Hersteller zutiefst besorgt sind, spiegelt sich besonders in den Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist wider. Diese fielen im Berichtsmonat auf den tiefsten Stand seit Ausbruch der Coronavirus-Pandemie", so Smith.

Trotz des düsteren Ausblicks setzte sich der Jobaufbau in der Branche aber laut S&P Global fort. Zwar habe es Anzeichen für einen nachlassenden Inflationsdruck gegeben, doch sei dieser auf historisch hohem Niveau geblieben.

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