S&P senkt Ausblick für Spanien auf Negativ (Stabil)/Rating A bestätigt


FRANKFURT (Dow Jones)--Die Ratingagentur S&P hat den Ausblick für Spanien von "Stabil" auf "Negativ" gesenkt. Das langfristige Rating wurde mit A und die kurzfristige Einstufung mit A- bestätigt. Die Covid-Pandemie habe die spanische Wirtschaft schwer getroffen, so die Analysten. Ihrer Prognose zufolge wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) erst 2022 wieder das Niveau von 2019 erreichen.

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Um die Auswirkungen der Pandemie auf die Wirtschaft zu bekämpfen, habe die Regierung außerordentliche fiskalische Maßnahmen ergriffen, die das Staatsdefizit auf rund 12 Prozent des BIP im Jahr 2020 erhöhen dürften.

S&P ist der Auffassung, dass der daraus resultierende wirtschaftliche Druck, die Aussichten auf eine politische Einigung für den Haushalt 2021 erhöht und gleichzeitig eine Konsensfindung für wachstumsfördernde Reformen fördert.

Angesichts der bestehenden Möglichkeit, dass ein Haushalt nicht verabschiedet wird und die wirtschaftliche Schwäche bis 2021 und 2022 hinein anhalten könnte, revidieren die Analysten ihren Ausblick für das Land, halten aber an ihrem Rating fest.

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