Schäden in Millionenhöhe

RWE-Aktie unter Druck: Probleme für RWE-Kohlekraftwerk Weisweiler durch Hochwasser


RWE-Aktie unter Druck: Probleme für RWE-Kohlekraftwerk Weisweiler durch Hochwasser

Die Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen hat auch das Kohlekraftwerk Weisweiler und andere Standorte des Energiekonzerns RWE getroffen.

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Das Unternehmen schätzte die Schäden am Samstag auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag.

Die Stromerzeugung des Kraftwerks Weisweiler bei Eschweiler laufe nur mit reduzierter Kraft, teilte RWE in Essen mit. Am Donnerstag habe der Fluss Inde bei Lamersdorf einen Deich überspült und sei in den Tagebau Inden gelaufen. Von dort wird das Kraftwerk mit Braunkohle versorgt. Zwar habe sich die Lage mit sinkenden Pegelständen stabilisiert. Ziel sei, Ende kommender Woche in Inden erstmals wieder Kohle zu fördern. Es sei aber noch unklar, wann der Tagebau und die Stromerzeugung wieder in vollem Umfang arbeiten könnten.

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In der Grube war am Donnerstag ein 58-jähriger Raupenführer vom Wasser mitgerissen worden. Rettungskräfte suchten intensiv nach ihm. Es gebe aber keine Hoffnung mehr, ihn noch lebend zu finden, teilte RWE am Freitagabend mit.

Mit Stand Samstag waren auch RWE-Laufwasserkraftwerke in der Eifel, an Mosel, Saar und Ruhr noch abgeschaltet, wie das Unternehmen mitteilte. Nur zwei Anlagen seien in Betrieb. In den Tagebauen Garzweiler und Hambach sei der Betrieb dagegen nicht beeinträchtigt. Die Kraftwerke Niederaußem und Neurath produzierten Strom.

RWE fallen unter 30 Euro - Hochwasser verursacht Probleme

Die Auswirkungen der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen haben die Aktien von RWE am Montag auf das tiefste Niveau seit Juni 2020 gedrückt. Die Papiere durchbrachen die charttechnische Unterstützung bei 30 Euro nach unten und büßten schlussendlich 3,81 Prozent auf 29,05 Euro ein. Der deutsche Leitindex fiel um 2,17 Prozent.

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Die Stromerzeugung des Kraftwerks Weisweiler bei Eschweiler läuft wegen der Überflutungen nur mit reduzierter Kraft. Auch andere Standorte des Energiekonzerns sind von dem Hochwasser betroffen. RWE schätzte die Schäden insgesamt auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag.

Ein Börsianer sprach von einem negativen Einmal-Effekt. Angesichts der Hinwendung zu erneuerbaren Energien und dem damit verbundenen Gewinnwachstum blickt er längerfristig weiter positiv auf die Aktien.

/fko/DP/zb

ESSEN (dpa-AFX)

Bildquellen: RWE

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09.07.26 RWE Outperform RBC Capital Markets
09.07.26 RWE Buy Jefferies & Company Inc.
08.07.26 RWE Overweight JP Morgan Chase & Co.
08.07.26 RWE Buy UBS AG
03.07.26 RWE Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)