Schuldenstand im Euroraum sinkt leicht auf 95,6 Prozent


FRANKFURT (Dow Jones)--Die Staatsschulden in der Eurozone sind im ersten Quartal 2022 angesichts eines soliden Wachstums der Wirtschaft leicht gesunken. Der öffentliche Schuldenberg sank gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf 95,6 von 95,7 Prozent im Vorquartal, wie die Statistikbehörde Eurostat meldete. In absoluten Zahlen stiegen die Schulden auf 11,976 von 11,736 Billionen Euro.

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In der EU-27 sank die Staatsschuldenquote auf 87,8 von 88,1 Prozent, in absoluten Zahlen stiegen die Schulden auf 12,992 von 12,757 Billionen Euro.

Die höchsten Verschuldungsquoten im Verhältnis zum BIP wurden am Ende des ersten Quartals in Griechenland (189,3 Prozent), Italien (152,6 Prozent), Portugal (127,0 Prozent), Spanien (117,7 Prozent), Frankreich (114,4 Prozent), Belgien (107,9 Prozent) sowie Zypern (104,9 Prozent) verzeichnet, die niedrigsten Quoten in Estland (17,6 Prozent), Luxemburg (22,3 Prozent) und Bulgarien (22,9 Prozent).

Unterdessen sind die staatlichen Haushaltsdefizite in der Eurozone im ersten Quartal spürbar gesunken. Das saisonbereinigte öffentliche Defizit im Verhältnis zum BIP ging auf 2,3 Prozent zurück. Im vierten Quartal 2021 hatte der Wert 3,4 Prozent betragen. In der EU-27 sank das Defizit im ersten Quartal auf 2,2 Prozent von 3,3 Prozent im Vorquartal.

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DJG/apo/mgo

(END) Dow Jones Newswires

July 21, 2022 05:00 ET (09:00 GMT)

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