Schwieriges Marktumfeld

thyssenkrupp-Aktie bricht ein: thyssenkrupp überrascht mit Prognosesenkung für Geschäftsjahr 2023/24


thyssenkrupp-Aktie bricht ein: thyssenkrupp überrascht mit Prognosesenkung für Geschäftsjahr 2023/24

thyssenkrupp hat die Prognose für das Geschäftsjahr 2023/24 gesenkt.

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Der Konzern begründete das mit einem anhaltend herausfordernden Marktumfeld, das unter anderem zu einem deutlichen Umsatzrückgang im laufenden Geschäftsjahr führe. Eine kurzfristige Marktstabilisierung im laufenden Geschäftsjahr per Ende September sei derzeit nicht absehbar. Die im Zuge des Effizienzsteigerungsprogramms Apex eingeleiteten Maßnahmen könnten die negativen Entwicklungen des Marktes nicht vollständig kompensieren.

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Für das Gesamtjahr 2023/24 erwartet thyssenkrupp nun einen Umsatzrückgang zwischen 6 und 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, zuvor hatte der Konzern einen nicht näher bezifferten Umsatz unter Vorjahr prognostiziert. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) soll nun bei unter 500 Millionen Euro liegen. Das ist immer noch ein deutlicher Anstieg von 184 Millionen Euro im Jahr zuvor, thyssenkrupp hatte hier aber einen Anstieg auf einen Wert im hohen dreistelligen Millionenbereich in Aussicht gestellt.

Für den Free Cashflow vor M&A erwartet der Konzern nunmehr einen Wert im Bereich um minus 100 Millionen Euro statt im niedrigen dreistelligen Millionenbereich.

Alle weiteren Kennzahlen werden im Rahmen der geplanten Veröffentlichung der Geschäftszahlen zum dritten Quartal am 14. August 2024 entsprechend aktualisiert und kommuniziert.

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thyssenkrupp fallen weiter - 'Anhaltende Enttäuschung'

Die Enttäuschung über das Abschneiden von thyssenkrupp im zweiten Quartal sorgt bei den Aktien des Industriekonzerns am Freitag für weitere Verluste. Im XETRA-Handel sackten sie schlussendlich um 7,73 Prozent auf 3,57 Euro ab. Damit rückt allmählich das Rekordtief vom März 2020 bei 3,28 Euro wieder in die Nähe.

thyssenkrupp wird für das laufende Geschäftsjahr noch pessimistischer. Grund sei das anhaltend herausfordernde Marktumfeld, das unter anderem zu einem deutlichen Umsatzrückgang im laufenden Geschäftsjahr führe. Eine kurzfristige Marktstabilisierung im laufenden Geschäftsjahr sei derzeit nicht absehbar, hieß es.

Händler bemängelten, dass der Konzern nach wie vor nicht in der Lage sei, einen positiven freien Mittelzufluss zu erwirtschaften und sprachen von einer anhaltenden Enttäuschung.

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FRANKFURT (Dow Jones) / FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: thyssenkrupp AG, thyssenkrupp AG

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thyssenkrupp Analysen

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Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
DatumRatingAnalyst
17.06.26 thyssenkrupp Buy Jefferies & Company Inc.
17.06.26 thyssenkrupp Neutral JP Morgan Chase & Co.
18.05.26 thyssenkrupp Buy Jefferies & Company Inc.
13.05.26 thyssenkrupp Buy Deutsche Bank AG
13.05.26 thyssenkrupp Halten DZ BANK