Selenskyj sieht sich wegen Iran-Krieg in der Warteschlange


KIEW (dpa-AFX) - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat das lange Warten auf die Anreise von US-Unterhändlern nach Kiew bedauert. "Leider stehen wir heute nicht im Mittelpunkt", sagte der Staatschef bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte. Für die USA sei der Ende Februar gestartete Iran-Krieg das Thema Nummer eins und die Ukraine komme erst danach. "Bedauerlicherweise stehen wir in der Warteschlange dieser Kriege", stellte er fest. Dennoch sei er weiter der Meinung, dass die USA die stärkste Kraft seien, um Russland zu einem Ende des Krieges gegen die Ukraine zu bewegen.

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Selenskyj hatte bereits für Mitte April eine Reise des US-Sondergesandten Steve Witkoff und des Schwiegersohns von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, zu Gesprächen in die Ukraine angekündigt. Die USA versuchen seit längerem vergeblich, einen Friedensschluss zwischen Moskau und Kiew für ein Ende des seit 2022 währenden Krieges zu vermitteln./ast/DP/he

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