Sinkende Impfbereitschaft

Moderna- und BioNTech-Aktien sacken nach EMA-Prüfung ab - Deutschland verzichtet auf Impfstoff-Lieferungen von Moderna


Moderna- und BioNTech-Aktien sacken nach EMA-Prüfung ab - Deutschland verzichtet auf Impfstoff-Lieferungen von Moderna

Sorgen um bestimmte, seltene Nebenwirkungen nach Impfungen gegen COVID-19 haben am Mittwoch im US-Handelsverlauf die Aktien der mRNA-Impfstoffhersteller Moderna und BioNTech kräftig belastet.

Werte in diesem Artikel
Aktien

158.75 EUR -10.20 EUR -6.04 %

227.75 EUR -5.15 EUR -2.21 %

65.83 EUR -0.37 EUR -0.56 %

Die satten Gewinne vom Montag samt der neuen Rekorde nach den starken Quartalszahlen des Mainzer Unternehmens BioNTech haben sich damit wieder in Luft aufgelöst und es ging noch etwas tiefer abwärts. Die Moderna und die BioNTech-Papiere büßten an der NASDAQ letztlich 15,64 Prozent auf 385,33 US-Dollar respektive 13,76 Prozent auf 359,19 US-Dollar ein. Auch die Aktien des BioNTech-Partners Pfizer gaben um 3,90 Prozent auf 46,31 US-Dollar nach.

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Wie an diesem Mittwoch in einem regelmäßig der Öffentlichkeit zugänglich gemachten Routinebericht veröffentlicht, prüft die europäische Arzneimittelbehörde (EMA) aktuell, ob aufgetretene seltene Symptome nach der Verabreichung von mRNA-Impfstoffen gegen COVID-19 als Nebenwirkung eingestuft werden sollen. Dabei geht es um allergische Hautreaktionen und Nierenleiden in kleinen Personengruppen.

Deutschland verzichtet auf Impfstoff-Lieferungen von Moderna

Angesichts der sinkenden Impfbereitschaft verzichtet Deutschland auf die Lieferung von rund 2,65 Millionen Impfstoff-Dosen des Herstellers Moderna. Das geht aus einer Auflistung des Bundesgesundheitsministeriums hervor, über die zuerst der "Spiegel" berichtet hatte. Zwei Chargen mit jeweils gut 1,3 Millionen Dosen, die für die ersten beiden August-Wochen zugesagt waren, werden demnach anderen EU-Staaten überlassen.

In der vergangenen Woche war bereits bekannt geworden, dass die Bundesrepublik im August zugunsten anderer Länder auf Dosen des Corona-Impfstoffs von Johnson & Johnson verzichtet, die Deutschland nach EU-Verträgen eigentlich zustehen würden. Zudem werden derzeit alle Lieferungen des Herstellers AstraZeneca an die internationale Hilfsinitiative Covax gespendet.

BERLIN / NEW YORK (dpa-AFX)

Bildquellen: Ascannio / Shutterstock.com

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01.06.21 JohnsonJohnson Outperform Credit Suisse Group
13.10.20 JohnsonJohnson Outperform Credit Suisse Group
27.08.19 JohnsonJohnson kaufen Goldman Sachs Group Inc.
27.08.19 JohnsonJohnson Outperform Credit Suisse Group
16.07.19 JohnsonJohnson Outperform Credit Suisse Group