Spaniens Inflation zieht etwas weiter an - Kraftstoffpreise treiben die Teuerung


MADRID (dpa-AFX) - Angesichts des Ölpreisschocks im Zuge des Iran-Kriegs hat die bereits hohe Inflation in Spanien noch etwas angezogen. Die nach europäischen Standards berechneten Verbraucherpreise (HVPI) legten im April im Jahresvergleich um 3,5 Prozent zu, wie das Statistikamt INE am Mittwoch in Madrid nach einer ersten Schätzung mitteilte.

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Der Anstieg wurde laut den Angaben durch gestiegene Kraftstoffpreise verursacht. Damit ist die Teuerung in der viertgrößten Volkswirtschaft der Eurozone so stark wie seit Juni 2024 nicht mehr.

Analysten hatten für April mit einem gegenüber März unveränderten Wert in Höhe von 3,4 Prozent gerechnet. Im Februar, also vor dem Beginn des Iran-Kriegs, hatte die Inflationsrate nur bei 2,5 Prozent gelegen.

Die Teuerung entfernt sich damit weiter von der Zielmarke der Europäischen Zentralbank, die für den gesamten Euroraum eine Jahresrate von mittelfristig zwei Prozent anstrebt. Im Monatsvergleich meldete das spanische Statistikamt für April einen Anstieg der Verbraucherpreise um 0,7 Prozent. Auch dieser Wert lag etwas über den Erwartungen der Analysten.

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Im März hatten die Preise in dieser Betrachtung aber noch um 1,7 Prozent zugelegt./la/zb

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