Squeeze-Out-Prozess

KUKA-Aktie +10 Prozent: Chinesischer Investor plant Dekotierung von KUKA


KUKA-Aktie +10 Prozent: Chinesischer Investor plant Dekotierung von KUKA

Fünf Jahre nach der Übernahme des Augsburger Roboterherstellers KUKA will der chinesische Investor Midea das deutsche Unternehmen von der Börse nehmen.

Es sei ein sogenannter Squeeze-Out-Prozess eingeleitet worden, teilte KUKA am Dienstag mit. Da Midea bereits mehr als 95 Prozent der KUKA-Aktien hält, kann der chinesische Konzern die Anteilsscheine der restlichen Anleger gegen eine Abfindungszahlung übernehmen.

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Midea hatte 2016 die große Mehrheit der KUKA-Aktien aufgekauft. Der Einstieg des Hausgeräteherstellers bei dem deutschen Vorzeigeunternehmen hatte damals für viel Diskussionen auch in der Politik in Berlin und Brüssel gesorgt.

KUKA und Midea peilen nun in den kommenden Jahren ein Wachstum außerhalb der Börse an. In Augsburg sollten dazu bis 2025 die Investitionen in Forschung und Entwicklung um mindestens 15 Prozent gegenüber dem laufenden Jahr erhöht werden, wie das Unternehmen berichtete.

Nach dem durch die Corona-Krise verursachten Einbruch will KUKA in diesem Jahr einen Umsatz von 3,1 Milliarden Euro erzielen und ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von etwa 60 Millionen Euro verbuchen. Nach der Ankündigung des Squeeze-Outs stieg der Preis der KUKA-Aktie am Dienstag via XETRA um schlussendlich 10,06 Prozent auf 74,40 Euro.

/uvo/DP/mis

AUGSBURG (dpa-AFX)

Bildquellen: KUKA Systems, TOBIAS SCHWARZ/AFP/Getty Images

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DatumRatingAnalyst
17.11.17 KUKA Reduce HSBC
27.04.17 KUKA buy UBS AG
13.09.16 KUKA Hold HSBC
08.08.16 KUKA Verkaufen DZ BANK
04.08.16 KUKA buy S&P Capital IQ