Staatsdefizit im Euroraum steigt im vierten Quartal auf 8,0 Prozent


LUXEMBURG (Dow Jones)--Die staatlichen Haushaltsdefizite in der Eurozone sind im vierten Quartal 2020 gestiegen. Das saisonbereinigte öffentliche Defizit im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) erhöhte sich auf 8,0 Prozent, wie die Statistikbehörde Eurostat berichtete. Im dritten Quartal hatte das Defizit 6,4 Prozent betragen, im zweiten Quartal war der Rekordwert von 12,2 Prozent verzeichnet worden.

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Im vierten Quartal verzeichneten alle Mitgliedstaaten ein Staatsdefizit. Das Defizit im Verhältnis zum BIP stieg aufgrund höherer Ausgaben vor allem im Kampf gegen die Pandemie. In der EU-27 stieg das Defizit im vierten Quartal auf 7,5 Prozent von 6,1 Prozent zuvor.

Der öffentliche Schuldenstand in der Eurozone stieg im vierten Quartal auf 98,0 Prozent gegenüber 97,2 Prozent im dritten Quartal. Auch dieser Anstieg ist eine Folge der staatlichen Maßnahmen in Reaktion auf die Pandemie bei einem gleichzeitigen Rückgang der Wirtschaftsleistung. In der EU-27 erhöhte sich der Schuldenstand im vierten Quartal auf 90,7 Prozent von 89,7 Prozent im dritten Quartal.

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