Statistikamt legt Details zu Konjunktur im ersten Quartal vor


WIESBADEN (dpa-AFX) - US-Zölle, Konkurrenz aus China, Iran-Krieg: Trotz aller Widrigkeiten ist die deutsche Wirtschaft im ersten Quartal unerwartet deutlich gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte um 0,3 Prozent zum Vorquartal zu, wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Daten errechnet hat. Nun legt die Behörde weitere Details zur Wirtschaftsentwicklung vor.

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Grund für das überraschende Wachstum zu Jahresbeginn waren höhere private und staatliche Konsumausgaben. Viele Menschen haben dank gestiegener Löhne mehr Geld in der Tasche, staatliche Investitionen in Verteidigung und Rüstung stützen die Wirtschaft. Auch die Exporte nahmen den Statistikern zufolge zu.

Der Iran-Krieg, der Ende Februar begonnen hat, wirkte sich im ersten Quartal noch nicht so stark aus. Ökonomen erwarten allerdings, dass Deutschland länger mit den Folgen der nach wie vor nicht beigelegten Auseinandersetzung im Nahen Osten zu schaffen haben wird.

Da die für den Welthandel wichtige Straße von Hormus faktisch gesperrt ist, sind die Rohölpreise nach oben geschnellt. Höhere Energiepreise, besonders an Tankstellen, belasten Verbraucher und Unternehmen, das bremst Konsum und Investitionen.

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Die Bundesregierung rechnet mit einem Konjunktur-Dämpfer im zweiten Quartal. Reihenweise senkten Ökonomen ihre Konjunkturprognosen. Die Bundesregierung hat ihre Wachstumsprognose für 2026 auf 0,5 Prozent halbiert./als/ben/DP/men

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