Stimmung der US-Verbraucher im April unerwartet eingetrübt


WASHINGTON (Dow Jones)--Die Stimmung unter den US-Verbrauchern hat sich im April abgeschwächt. Wie das Forschungsinstitut Conference Board berichtete, fiel der Index des Verbrauchervertrauens auf 107,3. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten einen Stand von 108,5 erwartet. Der Vormonatswert wurde auf 107,6 von zunächst 107,2 nach oben revidiert.

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Der Index für die Einschätzung der aktuellen Lage ermäßigte sich auf 152,6 (Vormonat: 153,8), jener für die Erwartungen erhöhte sich auf 77,2 (76,7). Die Verbraucherstimmung sei trotz des leichten Rückgangs immer noch gut, erklärte die Herausgeberin der Umfrage, Lynn Franco. Wegen der höheren Zinsen würden die Einkaufspläne der Verbraucher etwas schwächer.

Die US-Verbraucher spielen eine Schlüsselrolle für die US-Wirtschaft, weil rund 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts vom Privatkonsum abhängen. Im Rahmen der Umfrage des Conference Board wurden insgesamt 5.000 Haushalte befragt.

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