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Aktien von Unilever & McCormick in Rot: Milliardenfusion steht - Einstellungsstopp wegen Iran-Krieg


Aktien von Unilever & McCormick in Rot: Milliardenfusion steht - Einstellungsstopp wegen Iran-Krieg

Der Konsumgüterkonzern Unilever verkauft den Großteil seines Lebensmittelgeschäfts an den US-Gewürzhersteller McCormick & Co.

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Die Transaktion bewerte den Unternehmensteil mit 44,8 Milliarden US-Dollar, teilte Unilever am Dienstagmittag in London mit. Der britisch-niederländische Konzern erhält für den Verkauf 15,7 Milliarden Dollar (13,7 Mrd Euro) in bar, sowie eine Kombination aus stimmberechtigten und stimmrechtslosen McCormick-Papieren in Wert von 29,1 Milliarden Dollar. In der Folge hält Unilever 65 Prozent an dem fusionierten Unternehmen.

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Die Unilever-Aktie gab nach Bekanntwerden der Entscheidung an der Londoner Börse ihre Gewinne ab und notiert nun 6,78 Prozent tiefer bei 42,22 GBP. McCormick-Papiere verlieren im NYSE-Handel zeitweise 6,07 Prozent auf 50,46 US-Dollar.

Unilever hat unter anderem Lebensmittelmarken wie Knorr, Pfanni und Mondamin im Programm und hatte vor knapp zwei Wochen Verhandlungen mit dem US-Konzern bestätigt. McCormick ist einer der weltgrößten Gewürzhersteller und bietet in Amerika unter anderem die Würzsauce Cholula an. In Europa ist der Hersteller mit Gewürzen etwa in Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden vertreten.

Allerdings ist der Konzern deutlich kleiner als das britisch-niederländische Unternehmen: So erwirtschaftet der gesamte McCormick-Konzern gerade einmal halb so viel Umsatz, wie Unilevers Lebensmittelgeschäft allein. Nach dem Zusammenschluss kommt das Unternehmen der Mitteilung zufolge auf Umsätze von 20 Milliarden Dollar.

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Dennoch ist der Deal für beide Unternehmen der größte ihrer Firmengeschichte. McCormick wird damit zu einem globalen Giganten für Gewürze, Würzmittel und Würzsaucen. Unilever wiederum positioniert sich als globaler Marktführer in den Bereichen Schönheitspflege, Körperpflege und Haushaltspflege. Konzernchef Fernando Fernandez hatte zuletzt deutlich gemacht, dass er diese Bereiche als Schlüssel für zukünftiges Wachstum sieht und nicht die Lebensmittel. Den verbleibenden Teil der Geschäfte beziffert Unilever auf 39 Milliarden Dollar Umsatz.

In den vergangenen Jahren hatte Unilever ebenso wie andere Konsumgüterkonzerne Schwierigkeiten, da Verbraucher weniger Geld ausgeben. Zudem greifen sie eher zu frischen Lebensmitteln, als zu Fertigprodukten, was Beobachter nicht zuletzt auf den Hype rund um Abnehmspritzen zurückführen.

/lew/err/jha/

LONDON (dpa-AFX)

Bildquellen: Ari_Achmad Rizal / Shutterstock.com, JOHN THYS/AFP/Getty Images

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30.09.26 Unilever Outperform Bernstein Research
25.09.26 Unilever Overweight JP Morgan Chase & Co.
17.09.26 Unilever Outperform Bernstein Research
16.09.26 Unilever Outperform Bernstein Research
07.09.26 Unilever Outperform Bernstein Research

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