Inflation in der Eurozone zieht weiter an - Kernrate gibt leicht nach
Der Preisdruck in der Eurozone hat im August wie erwartet zugenommen, wobei die Kerninflation unerwartet sank.
Wie Eurostat mitteilte, stiegen die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent und lagen um 3,3 (Juli: 2,9) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten Raten von 0,3 und 3,3 Prozent prognostiziert. Die Europäische Zentralbank (EZB) peilt mittelfristig eine Inflationsrate von 2 Prozent an.
Die Kernverbraucherpreise (ohne die Preise von Energie, Nahrungsmitteln, Alkohol und Tabak) erhöhten sich um 0,2 Prozent auf Monats- und 2,4 (2,5) Prozent auf Jahressicht. Erwartet worden waren 0,3 und 2,5 Prozent.
Die Energiepreise stiegen mit einer Jahresrate von 14,3 (10,3) Prozent und die Preise von Nahrung, Alkohol und Tabak um 1,2 (1,2) Prozent. Waren ohne Energie verteuerten sich um 1,2 (0,9) Prozent und Dienstleistungen um 3,0 (3,3) Prozent.
DJG/hab/sha
Von Hans Bentzien
DOW JONES
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