Teuerung

Inflation in Deutschland weiterhin hoch - Verbraucher spüren Preisdruck


Inflation in Deutschland weiterhin hoch - Verbraucher spüren Preisdruck

Die Menschen in Deutschland müssen sich weiterhin auf erhöhte Verbraucherpreise einstellen.

Im April hatte der Ölpreisschock infolge des Iran-Krieges die Teuerungsrate auf 2,9 Prozent getrieben - den höchsten Stand seit Januar 2024. An diesem Freitag (14 Uhr) veröffentlicht das Statistische Bundesamt eine erste Schätzung zur Inflation im Mai.

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Zwar sollte der Tankrabatt - die befristete Senkung der Energiesteuer auf Benzin und Diesel im Mai und Juni - für etwas Entlastung sorgen. Volkswirte erwarten jedoch, dass die höheren Energie-, Produktions- und Transportkosten nach und nach auf die Preise für Nahrungsmittel sowie manche Dienstleistungen durchschlagen werden.

Je länger der Konflikt im Nahen Osten andauert, umso größer die Unsicherheit. Das bremst den privaten Konsum, der eine wichtige Stütze für die Konjunktur ist. Die "Wirtschaftsweisen" trauen der deutschen Wirtschaft 2026 nur noch ein Mini-Wachstum von 0,5 Prozent zu. Die Inflationsrate dürfte der Prognose des Sachverständigenrates zufolge im Jahresdurchschnitt bei 3,0 Prozent landen - nach 2,2 Prozent 2025. Höhere Teuerungsraten schmälern die Kaufkraft der Verbraucher: Sie können sich dann für einen Euro weniger leisten.

/ben/als/DP/jha

WIESBADEN (dpa-AFX)

Bildquellen: Meryll / Shutterstock.com, RAGMA IMAGES / Shutterstock.com

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