Trend zum Homeoffice drückt Umsatz der Büromöbelhersteller


SCHÖNBERG/WIESBADEN (dpa-AFX) - Die deutschen Büromöbelhersteller stehen aufgrund von Corona und Homeoffice unter Druck. Von Januar bis Oktober 2020 schrumpfte der Umsatz der Branche mit ihren 14 000 Beschäftigten um 14,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie der Branchenverband IBA auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. "Wir gehen davon aus, dass sich die Situation zum Jahresende trotz des weiteren Teil-Lockdowns ähnlich darstellen wird", sagte Verbandssprecherin Barbara Schwaibold. Dann läge das Produktionsvolumen der Büromöbelindustrie für 2020 bei etwa 2,1 Milliarden Euro.

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Nach einem guten Start im ersten Quartal seien die Umsätze mit dem Teil-Lockdown im Frühjahr abgestürzt. Allerdings beobachtet der Verband seit August eine stabile Nachfrage nach Beratung. "Grund dafür ist, dass vor allem die größeren Unternehmen sehr früh begonnen haben, sich Gedanken über die künftige Organisation der Arbeit in ihren Unternehmen zu machen und in diesem Zug auch die Arbeitsplatzkonzepte hinterfragt haben."

/ili/DP/zb

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