UBS: Höhere Mindestreserveanforderungen gut überlegen


Die Europäische Zentralbank (EZB) müsste sich nach Aussage von UBS-Analysten eine Anhebung des Mindestreservesatzes von derzeit 1 auf bis zu 4 Prozent gut überlegen. Bezug nehmend auf eine entsprechende "Kreise"-Meldung von Reuters verweisen sie darauf, dass die EZB unerwünschte Nebenwirkungen eines solchen Schritts auf die Kreditversorgung, Kreditkosten und das Vertrauen in den Bankensektor bedenken müsse.

Werbung

"Eine höhere Mindestreserve würde je nach Niveau der Überschussreserven Länder und Banken wahrscheinlich in unterschiedlicher Weise treffen", schreiben sie in einem Kommentar. Nicht zuletzt würde eine höhere Mindestreserve eine größere EZB-Bilanz nach sich ziehen, was dem von der EZB formulierten Ziel zuwiderliefe, die Bilanz möglichst klein zu halten. "Eine Anhebung auf 3 bis 4 Prozent scheint uns die Obergrenze zu sein", schreiben sie. Selbst eine Anhebung um nur 1 Prozentpunkt hätte spürbare Auswirkungen auf die Gewinne vieler Banken.

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.